Wiener Börse tendiert am Nachmittag schwächer
Am Mittwochabend wird die Fed ihre geldpolitischen Entscheidungen bekannt geben. Mit Hochspannung wird erwartet, wann und wie schnell die Notenbank ihr Anleihenkaufprogramm zur Konjunkturbelebung wieder zurückfährt.
In Wien hielten sich vor diesem Hintergrund die meisten Kursbewegungen in engen Bandbreiten. Auch der überraschend gut ausgefallene deutsche ZEW-Index der Konjunktureinschätzungen wurde an den Börsen weitgehend ignoriert.
Stärker unter Druck kamen in Wien vor allem Erste Group und büßten am Nachmittag 1,41 Prozent auf 24,10 Euro ein. Gut ein Drittel der Umsätze im prime market entfielen allein auf die Erste-Aktie. Die Erste Group hat am Dienstag angekündigt, im laufenden vierten Quartal 2013 eine weitere Abschreibung über 350 Mio. Euro vornehmen zu müssen. Der Großteil entfällt auf die rumänische Banktochter BCR.
Größere Abgaben gab es auch in Raiffeisen (minus 1,59 Prozent) und OMV (minus 1,51 Prozent). Tagesverlierer waren RHI mit einem Minus von 1,69 Prozent. Gesucht waren Schoeller-Bleckmann (plus 2,53 Prozent auf 76,90 Euro) und Lenzing (plus 2,32 Prozent). Immofinanz stiegen im Vorfeld ihrer am Mittwoch anstehenden Quartalsergebnisse um 0,54 Prozent.