Zahlen steigen dramatisch
Dieser Bezirk hat Inzidenz von mehr als 1.600
Wien. Was die Entwicklung in den einzelnen Bundesländern betrifft, hat Salzburg Oberösterreich als Spitzenreiter bei der Sieben-Tages-Inzidenz abgelöst. Salzburg hat die 1.000er-Grenze überschritten und hält mittlerweile bei 1.015 Fällen je 100.000 Einwohner. Oberösterreich liegt mit 999,1 knapp unter dieser Schwelle. Mit deutlichem Abstand folgen Niederösterreich und Kärnten mit 648,5 bzw. 583. Danach rangieren Tirol (550,2), Vorarlberg (548,5), die Steiermark (529,6) und das Burgenland (453). Nach wie vor am Günstigsten steht die 1,9 Millionenstadt Wien mit einer aktuellen Inzidenz von 383,5 da.
So verteilen sich – bis auf eine Ausnahme – die 20 Bezirke mit den meisten Corona-Fällen in den letzten sieben Tage pro 100.000 Einwohner, auf die drei Bundesländer Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich. Einzig Reutte in Tirol ist ebenfalls in der Liste. Mit Stand Montag, 8.11. gibt es gar einen Bezirk, der eine Inzidenz von mehr als 1.640 aufweist. Waidhofen an der Ybbs (Niederösterreich) verzeichnet einen Wert von 1.643,6 und ist damit Spitzenreiter in ganz Österreich. An zweiter Stelle findet sich Tamsweg in Salzburg mit 1.595,6 und Vöcklabruck in Oberösterreich mit 1.588,5.
(Anm. Die 7-Tage-Inzidenz gilt als wichtige Kennziffer, um Corona-Neuinfektionen regional vergleichbar zu machen. Sie gibt an, wie viele Personen sich in einer Region innerhalb der vergangenen sieben Tage angesteckt haben, bezogen auf 100.000 Einwohner.)