"Nächste Intensivstufe eskaliert"
Erstes Spital wieder im Corona-Modus
Wien. Österreich ist mitten in der 4. Welle, die Zahl der Corona-Patienten in den Spitälern explodiert. Intensivmedizinerin Sabine Schmaldienst von Österreichs führendem Corona-Spital, der Klinik Favoriten (Kaiser-Franz-Josef-Spital), rüttelte nun mit einem Posting auf. Die erste Normalbetten-Station wurde gesperrt. „Diese Normalbetten gehen Kranken mit anderen Erkrankungen ab“, so Schmaldienst auf Facebook. Sie kritisiert Ungeimpfte: Wären sie geimpft, „würden diese Personen zu 90 % unsere Hilfe nicht benötigen“.
Chefarzt. Außerdem werde das Team an seine Belastungsgrenzen gebracht. „Es ist für das Personal herausfordernd, Nicht-Geimpfte zu verstehen, weil es klar ist, dass jemand, der nicht geimpft ist, krank werden kann“, sagt Christoph Wenisch, Leiter der Infektionsabteilung an der Klinik Favoriten: „Es ist eine Belastung für das Personal, weil die Behandlung der ungeimpften Corona-Patienten nicht nur viel Arbeit bedeutet, sondern weil sie auch das Personal leichter anstecken können.“
Oberösterreich-Spitäler erreichen kritische Marke
Alarm. Auch in Oberösterreich spitzt sich die Lage zu: Seit Freitag liegen 28 Menschen auf Intensivstationen – damit ist seit drei Tagen der vom Gesundheitsressort definierte kritisische Richtwert für die Intensivbettenbelegung erreicht. Steigt auch noch die Sieben-Tage-Inizidenz über 400, kommen Ausreisekontrollen …