Plus 25 % Ansteckungen in Schulen in

Schulferien verlängert: Distance Learning droht nach Ostern

Vor allem die britische Mutation verbreitet sich rasant unter Kindern und Teenagern.
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Vor einem Jahr galt Corona als Krankheit der ­Älteren. Damit ist Schluss. Die grassierenden Covid-­Varianten drücken das durchschnittliche Alter der Erkrankten drastisch nach unten. Die Ausmaße schockieren:

Am Freitag waren 24 Schulen pandemiebedingt geschlossen, alleine in Wien waren es acht.

Längere Ferien geplant

Darum geht es bei der heutigen Regierungssitzung auch intesiv um die Verlängerung der Ferien. ÖSTERREICH erfuhr: Die Regierung wird die Osterferien in den tiefroten Zonen in Ostösterreich verlängern. Offen blieb bis zuletzt, ob die Ferien um eine oder gleich um zwei Wochen verlängert werden. In jedem Fall wird weiter Distance Learning empfohlen.

Die Verlängerung der Ferien ist nachvollziehbar: Innerhalb der vergangenen Woche wurden 1.015 Schüler positiv auf Corona getestet (+25 % im Vergleich zur Vorwoche) – ein gigantischer Cluster. Dazu kommen noch 310 Lehrer und weiteres Schulpersonal.

Lage in Wien alarmierend

In Wien steckten sich 606 Schüler in einer Woche an, das ist eine Zunahme von 76 %. Die Sieben-Tage-Inzidenz beträgt in Wien für 5- bis 14-Jährige mehr als 400 (so viele stecken sich pro Woche pro 100.000 Kinder an). Als eine der Hauptursachen gilt die massive Ausbreitung der britischen Corona-Mutation. „Diese Virusvariante ist nicht nur um ein Drittel ansteckender, sondern infiziert vermehrt jüngere Menschen“, sagt Virologe Norbert Nowotny. Laut Krisenstab der Stadt Wien liegt ihr Anteil bereits bei 80 Prozent.

Seit Freitag werden in Schulen dreimal pro Woche Coronatests durchgeführt. Bildungsminister Heinz Faßmann: „Infektiöse Kinder werden durch die hohe Frequenz der Testungen noch besser gefunden.“