Hier gibt's die meisten Fälle
Zahlen steigen wieder: Das sind die neuen Corona-Hotspots
Seit den Öffnungen am 8. Februar steigen die Neuinfektionen in Österreich erwartungsgemäß wieder an. Und das liege nicht nur an den Tests, sind sich Experten einig. Die Rate der neuen Fälle wuchs in der vergangenen Woche noch relativ langsam. Bliebe das diese Woche so, würde man unter dem kritischen Wert von 2.500 Neuinfektionen im Wochenschnitt bleiben.
Besorgt blicken Experten und Regierung auf den R-Wert - das heißt, wie viele steckt ein Infizierter an. Dieser liegt zwischen 1,1 und 1,2 und ist damit erstmals seit Wochen wieder im kritischen Bereich.
Das sind die Corona-Hotspots in Österreich
Am meisten Neuinfektionen gibt es dabei erstmals wieder in Niederösterreich mit einer 7-Tages-Inzidenz von 159,7. Dahinter folgen Kärnten, das Burgenland und die Steiermark. Eine weit niedrigere 7-Tages-Inzidenz weisen die beiden westlichsten Bundesländer Tirol (80,5) und vor allem Vorarlberg (56,9) auf. Das Ost-West-Gefälle lässt sich derzeit auch damit erklären, dass die britische Mutation besonders im Osten Österreichs verbreitet ist.
| Hermagor | 631 |
| Wiener Neustadt | 340 |
| Jennersdorf | 281 |
| Waidhofen/Thaya | 265 |
| Sankt Johann | 253 |
| Hartberg-Fürstenfeld | 241 |
| Wiener Neustadt (Land) | 236 |
| Spittal an der Drau | 216 |
| Gmünd | 213 |
| Hollabrunn | 212 |
Auf Bezirksebene ist weiterhin der Kärntner Bezirk Hermagor der Corona-Hotspot Österreichs. Aber auch in Wiener Neustadt, Jennersdorf oder Waidhofen an der Thaya siegen die Zahlen zuletzt bereits stark wieder an.