Coronavirus

Corona-Mutation: Hier explodieren jetzt die Zahlen

Diese Staaten sind die neuen Corona-Hotspots Europas. 

Eine Woche nach Beginn der Lockerungen der Coronavirus-Maßnahmen in Österreich steigen die Infektionszahlen wieder an. Seit Sonntag wurden österreichweit 1.225 Neuinfektionen gemeldet - wobei Montags immer weniger Fälle verzeichnet werden. Im Schnitt kamen somit täglich 1.402 neu Infizierte hinzu. Seit Sonntag wurden zehn weitere Todesfälle registriert. Seit Beginn der Pandemie sind somit 8.221 Menschen an oder mit SARS-CoV-2 gestorben.
 
Vor exakt einer Woche - dem Tag, an dem Handel und körpernahe Dienstleistungen wieder aufsperrten - waren 1.057 Neuinfektionen registriert worden, der Wochenschnitt der täglichen Neuinfektionen lag bei 1.339. Am Montag vor zwei Wochen waren es 1.124 Neuinfektionen und im Schnitt der vergangenen sieben Tage täglich 1.400 neue Fälle gewesen
 

Das sind die Corona-Hotpsots

Im internationalen Vergleich steht Österreich dabei relativ gut da. Innerhalb Europas ist derzeit Montenegro der absolute Corona-Hotspot. Aber auch in unserem Nachbarland Tschechien stiegen die Corona-Zahlen zuletzt wieder stark an. In Portugal hingegen gingen die Neuinfektionen in Folge eines harten Lockdowns wieder zurück. 
Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen
Montenegro 588
Tschechien 396
Estland 339
Slowenien 278
Albanien 269
Lettland 257
Spanien 244
Slowakei 237
Portugal 199
Österreich 119

Tschechien verlängert den Notstand 

Den Corona-Notstand wird es in Tschechien auch nach dem heutigem Sonntag geben, obwohl das Parlament den entsprechenden Antrag der Minderheitsregierung von Andrej Babis am Donnerstag abgelehnt hatte. Dies hat die Regierung heute, Sonntag, beschlossen. Die Grundlage dafür ist ein gemeinsames Ansuchen aller Kreishauptleute (aus Regierungs- sowie Oppositionsparteien), die die Maßnahme für ihre eigenen Regionen für weitere 14 Tage beantragt haben.
 
Der Notstand wird damit in ganz Tschechien bis Ende Februar gelten. Allerdings gilt die Entscheidung als juristisch umstritten. Die Befürworter meinen, die Kreishauptleute können es für ihre Region fordern. Die Kritiker, darunter der Senatschef Milos Vystrcil, sprechen von "Umgehung der Verfassung", "verfassungswidrigen Vorgang" oder zumindest einer "Maßnahme am Rande des Gesetzes".
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