Nächste Anhörung

Kim Schmitz droht erneut Knast

28.02.2012

Erst seit einer knappen Woche ist der Internet-Millionär auf freiem Fuß.

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© Maurizio Gambarini/dapd
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Der aus Deutschland stammende Megaupload-Gründer Kim Schmitz gegen Kaution wieder auf freiem Fuß. Doch bald könnte für Schmitz die Zeit der Freiheit wieder vorbei sein, die neuseeländischen Behörden fürchten, dass der Millionär in sein Heimatland Deutschland flüchten könnte. Dort droht Schmitz eine geringere Gefahr einer Auslieferung an die USA. Für Mittwoch ist die nächste Anhörung geplant, dass entscheidet sich ob Schmitz weiter auf freiem Fuß bleibt.

Der Anwalt von Schmitz, Paul Davison, sagte, sein Mandant sei entschlossen, weiter gegen die US-Vorwürfe zu kämpfen. Diese hätten "keinerlei substanzielle BasisDrei weitere am 20. Jänner gemeinsam mit Schmitz festgenommene Verantwortliche des inzwischen geschlossenen Online-Speicherdienstes Megaupload waren bereits zuvor auf Kaution freigekommen. Sie alle sollen sich massiver Internetpiraterie schuldig gemacht haben, da Megaupload das Herunterladen von urheberrechtsgeschützten Werken ermöglichte.

   Die US-Behörden werfen Schmitz, der seinen Nachnamen in Dotcom ändern ließ, vor, allein im Jahr 2010 durch seine Internetaktivitäten 42 Millionen Dollar (rund 32 Millionen Euro) verdient zu haben. Megaupload bot seinen Nutzern seit 2005 an, Daten im Internet zu speichern und dort auch anderen zur Verfügung zu stellen. Dies ist an sich nicht illegal. Allerdings wurde die Plattform auch dazu genutzt, Raubkopien etwa von Musik, Filmen und Software zu verbreiten.

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