Zertifizierungsproblem

Panne bei Behörden-Websites

19.08.2015

Finanzmarktaufsicht oder Datenschutzbehörde "nicht vertrauenswürdig".

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Wer mit den Browsern Firefox oder Chrome Dienstagfrüh zum Beispiel die Websites der österreichischen Finanzmarktaufsicht oder der österreichischen Datenschutzbehörde aufgerufen hat, ist wohl ins Staunen gekommen. Vorübergehend leuchtete der Vermerk "Dieser Verbindung wird nicht vertraut" auf. Es handelte sich um ein bloßes Umstellungsproblem, das mittlerweile behoben ist, hieß es dazu am Mittwoch.

Weltweit gültige Vorgaben
Hinter den Problemen steckt eine komplexe und weltweite Struktur, welche den Internetbenutzern die Gewähr geben soll, dass sie es mit sicheren Servern zu tun haben, wenn sie Homepages etc. anwählen. Das läuft über Unternehmen, wie zum Beispiel A-Trust in Österreich. Diese Firmen müssen sich durch von den großen Browser-Herstellern (z.B. Microsoft oder Mozilla) benannte Prüfbüros Gutachten für Web-Trust-Zertifikate ausstellen lassen.

Server müssen sicher sein
Auf der anderen Seite dokumentieren Webseiten-Inhaber mit dem Kauf von Zertifikaten bei Unternehmen wie A-Trust, welche die Gegebenheiten überprüfen, wiederum, dass ihre Server offiziell und soweit sicher sein müssen. Werden dort aus irgendeinem Grund Zertifikate nach Ablauf der Gültigkeitsfrist nicht umgestellt, taucht eben der Vermerk "Dieser Verbindung wird nicht vertraut" auf.

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