Geniales Ablenkungmanöver

Sind "WannaCry"-Hacker bald superreich?

17.05.2017

Weitere (verdeckte) Attacke soll auf infizierten Rechnern bereits Krypto-Geld herstellen.

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© APA/AFP/YONHAP
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Der Cyber-Angriff mit der Erpressungssoftware "WannaCry" gibt weiterhin Rätsel auf. Nachem zuletzt vermutet wurde, dass Nordkorea oder Amateur-Hacker hinter der Attacke stecken könnten , wird nun ein neues Szenario ins Spiel gebracht. Nach Einschätzung von IT-Spezialisten könnte der weltweite Angriff auch ein Ablenkungsmanöver von Kriminellen sein. Experten der Firma Proofpoint haben nach eigenen Angaben eine neue Angriffsart entdeckt, die mit "WannaCry" in Verbindung stehen soll.

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Angriff wurde per Zufall gestoppt

"Und auch diese nutzt die von der NSA gesammelten und dann gestohlenen Sicherheitslücken aus", sagte Proofpoint-Managerin Monika Schaufler am Dienstag. Zwei Mitarbeiter des Unternehmens hatten gemeinsam mit dem britischen IT-Forscher Marcus Hutchins mithilfe eines Tricks, der per Zufall entdeckt wurde, die Verbreitung von "WannaCry" am Wochenende vorerst gestoppt .

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Infizierte Rechner scheffeln Krypto-Geld

Der neue Angriff "Adylkuzz" verfolge jedoch ein ganz anderes Ziel und arbeite im Verborgenen, teilten die Forscher mit. Auf den infizierten Rechnern werde im Hintergrund das virtuelle Geld Monero erzeugt. "Das ist für die Betrüger weitaus profitabler als ein Erpresserangriff wie etwa 'WannaCry'", sagt Schaufler. Die sogenannte Kryptowährung werde auf Marktplätzen im Darknet, einem anonymen Teil des Internets, für den Handel von Drogen, Kreditkarten oder gefälschten Waren genutzt. Wenn die Vermutung stimmt, könnten die "WannaCry"-Hacker also schon bald superreich sein.

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