Lauf-Check
Achtung, tückisches Wetter! Diese Lauf-Fehler machen Sie im Frühling krank statt fit
23.02.2026Die Tage werden länger, die Motivation steigt, doch Vorsicht! Wer jetzt voreilig die Laufschuhe schnürt und auf Sommer-Outfit macht, riskiert mehr als nur eine Erkältung. Der tückische Mix aus steigenden Thermometer-Werten und eisigem Wind wird für viele Hobbysportler zum Gesundheits-Risiko.
Endlich kommt die Sonne raus! Nach den dunklen Wintermonaten zieht es gefühlt das ganze Land wieder massenweise in die Laufparks. Doch das Wetter im frühen Frühjahr ist eine Diva: Während das Thermometer zwar nach oben klettert, pfeift der Wind oft noch eisig um die Ecken und Regenschauer sorgen für fiese Verdunstungskälte. Wer hier falsch plant, schadet seinem Körper mehr, als ihm gutzutun.
Die „Nackte-Beine-Falle“: Warum die kurze Hose noch im Schrank bleiben muss
Es ist der Klassiker unter den Lauf-Fehlern: Kaum blitzt die Sonne, sieht man die ersten Läufer in kurzen Shorts. Ein fataler Irrtum! Gerade bei gemütlichen Läufen kühlen die Muskeln und Gelenke extrem schnell aus.
- Durchblutungs-Killer: Kalte Beine werden schlechter durchblutet. Das macht die Muskulatur fest und unelastisch.
- Verletzungsgefahr: Wer mit steifen Muskeln läuft, riskiert Zerrungen und schmerzhafte Blockaden.
- Profi-Tipp: Bleiben Sie vorerst bei der langen Tight. Wer unbedingt „Beinfreiheit“ will, sollte auf eine Kombination aus Kniestrümpfen (Compression Socks) und Shorts setzen, um die Waden zu schützen.
Wind-Alarm: Das Stirnband ist Ihr wichtigster Bodyguard
Die Handschuhe können Sie mittlerweile getrost zu Hause lassen, aber am Kopf wird es gefährlich. Der Wind setzt dem Körper massiv zu, vor allem wenn man bereits schwitzt. Ein atmungsaktives Stirnband ist jetzt kein modisches Accessoire, sondern ein echter „Health-Hero“. Es schützt die empfindlichen Nebenhöhlen und Ohren vor dem gefürchteten Zugwind.
Zwiebel-Taktik 2.0: Synthetik statt Baumwolle
Ja, Sie müssen sich nicht mehr wie eine Zwiebel im Hochwinter einpacken, aber der „Schwitz-Effekt“ bleibt tückisch. Sobald das Shirt nass ist und der frische Wind dazukommt, sackt die Körpertemperatur ab.
- Das Material-Gesetz: Setzen Sie unbedingt auf atmungsaktive Synthetik-Fasern. Baumwolle saugt sich voll, wird schwer und eiskalt.
- Der Lagen-Look: Ein Longarm-Shirt als Basis, kombiniert mit einem T-Shirt darüber, schützt den Rumpf ideal vor dem Auskühlen, ohne dass Sie überhitzen.
Kaltstart verboten: Das Warm-up ist Pflicht
Unterschätzen Sie niemals die Restkälte in der Luft! Ein Kaltstart von der Couch direkt in den Sprint ist im Frühling besonders riskant für das Herz-Kreislauf-System und die Sehnen. Nehmen Sie sich fünf bis zehn Minuten Zeit, um die Gelenke zu mobilisieren, bevor Sie das Tempo anziehen.