Überraschend

Schock-Studie enthüllt: So gefährlich ist spätes Abendessen wirklich

26.02.2026

Ein langer Tag geht zu Ende, das Abendessen verschiebt sich nach hinten und auf dem Sofa wartet noch der obligatorische Late-Night-Snack. Doch Vorsicht! Eine neue Studie zeigt: Nicht nur, was wir essen, sondern vor allem, wann wir es tun, ist entscheidend für unsere Herzgesundheit. 

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Wir alle kennen es: Der Hunger kommt oft erst spät am Abend, wenn der Stress des Tages nachlässt. Doch aufgepasst: Wenn Sie dann spät zuschlagen, bedeutet das für Ihren Körper puren Stress. Die Folgen sind fatal: Bluthochdruck, explodierende Blutzuckerwerte und die gefürchtete Kilo-Falle. Da Herz-Kreislauf-Erkrankungen noch immer die häufigste Todesursache sind, haben Forscher jetzt untersucht, wie die Uhrzeit Ihres Abendessens Ihr Herz schädigt und das Ergebnis ist überraschend.

Warum die Uhrzeit Ihres Abendessens alles verändert

Wissenschaftler der Northwestern Medicine haben in einer aktuellen Untersuchung herausgefunden: Es kommt nicht nur darauf an, WAS Sie essen, sondern vor allem WANN! In der Studie mit 39 Teilnehmern zeigte sich eine verblüffende Wirkung, wenn die letzte Mahlzeit deutlich vor dem Schlafengehen eingenommen wurde.

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Wer mindestens drei Stunden vor dem Schlafen das Besteck weglegt und die nächtliche Fastenzeit auf 13 bis 16 Stunden ausdehnt, tut seinem Herzen einen riesigen Gefallen. Das Beste daran: Die Teilnehmer mussten nicht einmal weniger Kalorien essen, allein das Timing brachte den Erfolg!

So ungesund ist spätes Abendessen

Normalerweise sinken Blutdruck und Puls in der Nacht ab, Mediziner nennen das „Dipping“. Es ist die Phase, in der sich Ihr Kreislauf regeneriert. Doch wer um 22 Uhr noch eine Pizza oder Chips isst, zwingt seinen Körper, eine Extraschicht einzulegen und das stört diesen Rhythmus massiv. Der Körper bleibt im Aktivmodus, obwohl er eigentlich auf Erholung programmiert ist.

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Die Probanden, die die letzte Mahlzeit hingegen drei Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen haben, konnten beachtliche Erfolge erzielen:

  • Der Blutdruck sank im Schlaf um 3,5 Prozent.
  • Die Herzfrequenz reduzierte sich um 5 Prozent.
  • Das Stresshormon Cortisol war deutlich niedriger, ein Zeichen für echte Tiefenentspannung.

So schützen Sie Ihr Herz

Sie müssen Ihr Leben nicht komplett umkrempeln, um Ihr Herz zu schützen. Schon einfache Anpassungen in Ihrer Routine können viel bewirken.

Das Wichtigste: Beenden Sie Ihre letzte Mahlzeit mindestens drei Stunden, bevor Sie das Licht ausschalten. Versuchen Sie zudem, zwischen Abendessen und Frühstück eine Lücke von 13 bis 16 Stunden zu lassen. Dimmen Sie schon drei Stunden vor dem Schlafengehen das Licht. Das signalisiert Ihrem Körper: Zeit für Regeneration! Und wenn abends der kleine Hunger kommt, trinken Sie lieber ein Glas Wasser oder ungesüßten Tee.

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