Auftakt in Linz

AUT of ORDA: Tourstart mit frecher Party-Show

18.04.2024

Paul Pizzera, Christopher Seiler und Daniel Fellner lassen dem Nummer-eins-Hit „Das Empörium schlägt zurück“ jetzt mit AUT of ORDA eine Vollgas-Party-Tour folgen. Wir waren beim Auftakt in Linz.

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© zeidler
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In den Charts haben AUT of ORDA, die „Supergroup“ von Paul Pizzera, Christopher Seiler und Starproduzent Daniel Fellner, mit dem CD-Aufreger „Das Empörium schlägt zurück“ sogar Beyoncé ausgebremst. Live stellte man jetzt den kompletten Austropop in den Schatten. Am Donnerstag ging in Linzer Posthof der umjublete Tourstart über die Bühne. 1.200 Fans (ausverkauft) feierten die freche Hit-Show.

© TZOe Zeidler-Künz

Vom Opener „Wigl Wogl“ bis zur einzigen Zugabe „Das Empörium schlägt zurück“ rockte man im schwarzen AUT of ORDA Dress mit der Rückennummer 69 und im Dauersprint durch alle 10 Songs des Albums und setzte dazu auch die größten Hits „der anderen Bands“ drauf.

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Dafür wurden - „Scheißegal , ob ihr eine ins Lebn foats oder ham kummts“ - nämlich schon früh Seiler & Speer Hymnen wie „Ham kummst“ oder „Herr Inspektor“ mit Pizzera & Jaus Hits a’la „Eine ins Leben“ und „Jedermann“ zu einem spannenden Smash-Up-Medley remixt und dabei Text und Musik vertauscht. „Wir sind die einzige Coverband in Österreich die sich selbst covert!“ Noch mehr Jubel gab‘s nur für Pizzeras Verbeugung vor dem LASK („Dank dem 3:1 gegen Red Bull darf ich mit Sturm Graz wieder auf den Titel hoffen!“) und dem Nationalteam („So eine geile Truppe!“) zur der EURO-Hymne „Hoch gwimmas (n)imma“

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Fünf-Mann-Band mit gleich zwei Schlagzeugern

Unterstützt von fünf-Mann-Band mit gleich zwei Schlagzeugern („Wir haben mehr Drummer als Songs.“), der man auch viel Spielraum für ausufernde Soli gab, lieferte man ein energetische Vollgas-Party bei der man auch ein brachiales 90er Jahre Medley rund um
„Rollin‘“ (Limp Bizkit) oder den auf „Dorffest“ umgetexteten Rage The Machine Klassiker „In The Name Of“
 anstimmte und vor „Nebel“ auch nachdenklicher Töne : „Wir leben in schweren Zeiten: Man kann gar nicht soviel saufen, wie man rausspeiben möchte“). Dazu wetterte man mit „Life’s A Party“ wieder über Benko, Schmid oder Kurz. Jedoch nicht etwa mit noch mehr Zündstoff als auf der CD, sondern mit der eher schaumgebremster Ansage: „Jetzt brauchen wir die Ibiza-Vibes.“

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Mit den Worten „Eigentlich wollten wir heute die Bundeshymne zum Besten geben, aber leider haben die uns von der Regierung die Rechte nicht gegeben“ stimmte man den „Song für Österreich“ an. Die Mitsing-Hymne „Fix net normal“ als mit Ovationen gefeiertes Finale, dem man noch eine mit Danksagungen unterlegte Reprise von „Wigl Wagl“ und - als einzige Zugabe - eine XXL-Version von „Das Empörium schlägt zurück“, wo man auch Händeschüttelnd durch die erste Reihe zog, draufsetzte.

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„Eine besseren Tourstart kann man sich nicht wünschen“, kämpfte Seiler nach 70 schweißtreibenden Minuten mit dem Emotionen, während sich Pizzera über „das erste Konzert, wo wir keine Dosen halten müssen“ freute. Eine kleine Spitze gegen Red Bull. Sonst hielten sich Seiler und Pizzera mit den Provokationen zurück und ließen nur die Musik sprechen. Und das durchaus ebenbürtig mit ihren (noch) bekannteren Stamm-Formationen.

Das war die Setlist in Linz:

Wigl Wogl

A gscheide Musik heast

Seiler und Speer/Pizzera & Jaus Mash Up

4 Tog

Mi Amor

90er Medley

Freestyler

Nebel

Hoch gwimmas (n)imma

Life‘s A Party

Strom

Fix net normal

Wigl Wogl Reprise

Zugabe:

Das Empörium schlägt zurück

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