Jubiläum

"Fernsehgarten": Andrea Kiewel spricht über „schwärzeste Stunde“ & das Aus der Show

11.05.2026

Der ZDF-„Fernsehgarten“ feiert in diesem Sommer sein 40-jähriges Jubiläum. Moderatorin Andrea „Kiwi“ Kiewel, die seit 26 Jahren das Gesicht der Show ist, blickt auf eine bewegte Zeit zurück – und erinnert sich schmerzlich an den Moment, als ihre Karriere fast am Ende war. 

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Seit fast drei Jahrzehnten moderiert Andrea Kiewel (60) die Kult-Show am Sonntagvormittag. „Ich bin verliebt wie am ersten Tag“, gesteht sie gegenüber dem stern. Doch die Beziehung zwischen der Moderatorin  und ihrem Sender war nicht immer ungetrübt. Ein Skandal um Schleichwerbung sorgte 2008 für den vorzeitigen Abschied.

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Die „schwärzeste Stunde“ ihrer Karriere

Kiewel beschreibt den Verlust der Moderation vor 18 Jahren heute als ihre schwerste berufliche Krise.  Der Schmerz über das Aus saß tief und hielt jahrelang an. Dass sie 2009 die Chance auf eine Rückkehr bekam, war für sie alles andere als selbstverständlich.

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"Ich weinte vor Freude"

Als der damalige Programmdirektor Thomas Bellut ihr die freudige Nachricht überbrachte, brachen bei Kiewel alle Dämme: „Ich weinte. Vor Freude und natürlich auch vor Scham. Was für ein Desaster ich da angerichtet hatte.“

Das Geheimnis des Erfolgs

Trotz des damaligen Bebens ist der „Fernsehgarten“ heute erfolgreicher denn je. Für Kiewel liegt das vor allem an der einzigartigen Mischung aus Live-Atmosphäre und Fan-Nähe. Bis zu 5.000 Zuschauer pilgern sonntags auf den Mainzer Lerchenberg, um Teil der Show zu werden.

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Was das Format so besonders macht:

  • Authentizität: Pannen und Emotionen passieren live vor Millionen Zuschauern.
  • Fannähe: Von Teenagern mit Plakaten bis hin zu Junggesellenabschieden ist alles dabei.
  • Kult-Events: Sondersendungen wie der „Mallorca-Fernsehgarten“ lassen den Lerchenberg beben.

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Ein Ende ist nicht in Sicht

Obwohl die Show nun ihren 40. Geburtstag feiert, denkt „Kiwi“ noch lange nicht an die Rente. Für sie ist der Fernsehgarten ein Alleinstellungsmerkmal in der deutschen TV-Landschaft. Solange die Menschen T-Shirts mit ihrem Logo tragen und Sonntags Partys im Publikum feiern, wird sie wohl weiterhin die „Fernsehgärtnerin“ der Nation bleiben. 

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