Machtmissbrauch
Doku erhebt Vorwürfe gegen zwei heimische Regisseure
Die NDR-Reporterinnen Zita Zengerling und Kira Gantner haben für ihre Dokumentation "Gegen das Schweigen – Machtmissbrauch bei Theater und Film" drei Jahre lang zu Machtmissbrauch bei Theater und Film recherchiert. Die beiden Investigativ-Journalistinnen haben mit mehr als 200 Menschen aus der Theater- und Filmbranche Gespräche geführt und haben 70 eidesstattliche Erklärungen eingeholt.
Vorwürfe gegen zwei Regisseure
Vor allem zwei Namen rücken bei der Doku in den Vordergrund: Drehbuchautor und Regisseur Julian Pölsler (u.a. "Die Wand", "Polt"-Krimis) sowie Theatermacher Paulus Manker ("Alma"). Schauspieler und Schauspielerinnen sprechen von Beschimpfungen, unangenehmen Berührungen und Nackt-Castings.
||oe24IFrame-https://www.instagram.com/reel/C32y9SjMYiX/?utm_source=ig_embed&ig_rid=58b8647b-2aaf-4c93-89fb-c4a21aac85a1" protocol="Instagram||
Pölslers Anwalt habe die Anschuldigungen zurückgewiesen, so der NDR. Manker kündigt eine Rufschädigungsklage an.