Langsam wird’s was mit den Temperaturen, und auch die Schönwetter-Radelnden können sich raustrauen (Hartgesottene steigen ja bekanntlich das ganze Jahr über auf ihre Bikes), um ihre Wege abzufahren.
Mehr als nur dem Zweck dienlich
Stimmung. Doch wer glaubt, dass Radfahren nur dem Zweck dient, von A nach B zu kommen, irrt. Denn Radeln kann äußerst freudvoll sein. Genau diesen Zustand beschreibt der Wiener Jurist Reinhard Raunig-Peneder in seinem Buch Biciclettes – Das Abenteuer Radfahren in Wien (der Titel ist übrigens in Anlehnung an ein Lied entstanden) und empfiehlt eine leichte, fröhliche und schwungvolle Stimmung dazu.
Viele Routen
Dieser positive Ton zieht sich auch durch das Buch, das ein schöner Ausflug ist durch Stationen dieses Fahrrad-Enthusiasten: erste Routen als Student, geklaute Räder und verbotene Strecken inklusive. Dabei mahnt der Autor, der sich schon seit über 28 Jahren mit dem Rad in Wien bewegt, die Routen mit offenen Augen zu befahren – denn in der Stadt unterwegs zu sein, heißt immer auch, Veränderungen mitzubekommen; dank Baustellen zum Beispiel. Flexibilität ist hier das Zauberwort. Ein wunderbar frühlingshaftes Lesevergnügen.