Das sorgte im Vorfeld des Opernballs für Aufsehen - Verleger Christian Mucha ritt gar eine Frontal-Attacke gegen Roščić: Er würde Wesen und Würde des Opernballs schleichend unterminieren.
„Es gibt nur eine einzige Operette, die man in der Staatsoper hören will. Und das ist ,Die Fledermaus‘ von Johann Strauss.“ Die Wiener Staatsoper sei „der Hort der Oper und des Balletts“ – und der Ball heiße schließlich nicht Volksopernball, sondern Opernball.
Frontal-Attacke gegen Mucha
Das ließ der Opern-Direktor nicht auf sich sitzen. Im ORF schoss er am Donnerstagabend bei seinem Interview auf der Feststiege frontal gegen Mucha und seine Kritiker zurück: "Es gibt sonst auch Menschen, bei denen man die Straßenseite wechselt. Es gibt den schönen Wiener Ausdruck: 'Ich kenne ihn vom Wegschauen.' Also manchmal muss man sich plötzlich in einen Gang ducken. Da ich die Oper doch sehr gut kenne, besser als die meisten Gäste, habe ich darin eine gewisse Geschicklichkeit entwickelt."
Mucha erklärte dann im Gespräch mit oe24, dass Roščić gesagt haben soll, er würde die Straßenseite wechseln, wenn er Mucha sieht. Und Mucha? Der nimmt das entspannt, erklärt lässig: "Ich würde nicht die Straßenseite wechseln, weil er sie ja wechselt."
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