Räumungsklage

Showdown vor Gericht: Jetzt sagt Jacqueline gegen Simone Lugner aus!

20.03.2026

Spannungsgeladene Atmosphäre im Wiener Justizpalast: Während Simone Lugner bereits Rede und Antwort steht, steuert der Prozess um die Räumungsklage mit dem Eintreffen von Jacqueline Lugner auf seinen entscheidenden emotionalen Höhepunkt zu. 

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© Fuhrich, Tischler
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Während der Wiener Frühling Sonnenschein auf die hohen Fenster des Justizpalastes warf, herrschte im Verhandlungssaal eine Atmosphäre, die man nur als eisig bezeichnen kann. Simone Lugner, die Witwe des verstorbenen Baulöwen, nahm heute Vormittag als Erste den Platz im Zeugenstand ein.

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Gegenstand des Verfahrens ist eine Räumungsklage, die von der Lugner Privatstiftung eingebracht wurde. Die Stiftung will die Witwe von Baulöwe Richard Lugner (†91) aus dem Haus bringen, in dem sie derzeit lebt. Streitwert: 79.900 Euro.

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Die Vorwürfe

Thematisiert wurde auch der Vollzug der Ehe. Die Lugner Privatstiftung warf ein, dass die beiden in getrennten Zimmern gelebt hätten und auch im Urlaub auf getrennte Zimmer bestanden hätten. Weiters will man beweisen, dass Simone Lugner sich nicht ausreichend um Richard Lugner (†91) gekümmert habe. 

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Mit fester Stimme, aber sichtlich gezeichnet von den Strapazen der letzten Monate, trat Simone Lugner den Vorwürfen der Haushälterin entgegen. Der Kern ihrer Aussage: Ihre Abwesenheit in der Villa war kein Zeichen mangelnden Interesses, sondern das Resultat einer klaren Aufgabenverteilung, die Richard Lugner selbst so gewünscht habe.

 

Der Moment der Wahrheit

Die Stimmung war angespannt, alles wartete auf die Tochter des verstorbenen Baumeisters. Um 12:17 Uhr war es dann endlich soweit und Jacqueline Lugner trat nach mehreren Aufrufen in den Zeugenstand. Simone Lugner indes verließ unter Tränen den Gerichtssaal.

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Jacqueline, die hinter der Stiftung steht, wird nun mit jenen Fragen konfrontiert, die über das Schicksal der Villa entscheiden:

  •     Wie sah das Zusammenleben in der Villa aus Jacquelines Sicht tatsächlich aus?
  •     Gab es mündliche Zusagen Richard Lugners, die über das schriftliche Testament hinausgingen?
  •     Inwieweit ist der Verbleib der Witwe im Wohnhaus mit den Interessen der Stiftung vereinbar?

Der juristische Infight: „Wohnrecht vs. Stiftungszweck“

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Lugner City Geschäftsführer Gerald Friede war bereits in der Früh vor Ort. Auch er sollte in den Zeugenstand, um die Lugner Privatstiftung zu vertreten. Die Richterin verständigte ihn gegen 10:50 Uhr darüber, dass Simones Aussage noch etwas dauern werde. Fotos waren vorerst nicht gewünscht. 

Urteil in weiter Ferne?

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Obwohl der heutige Tag bereits tiefe Einblicke in das Innenleben des Lugner-Clans gewährt, bleibt abzuwarten, ob sich heute bereits ein schnelles Urteil finden lässt.