Kinofilm geplant

Gewinnt Bad Bunny jetzt auch noch einen Oscar?

20.02.2026

Nach Grammys und Super-Bowl-Auftritt nimmt Bad Bunny jetzt Hollywood ins Visier: Der Musik-Superstar übernimmt seine erste Hauptrolle in einem hochkarätig besetzten Film über Puerto Rico. 

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Er hat die Charts erobert, Grammys abgestaubt und mit seiner Super-Bowl-Halbzeitshow Millionen begeistert, jetzt greift Bad Bunny offenbar nach der nächsten großen Trophäe: Hollywood. Der 31-jährige Superstar übernimmt bald seine erste Hauptrolle in einem Kinofilm. Der Titel: Puerto Rico. Und allein die Namen hinter dem Projekt lassen aufhorchen. 

Vom Musikphänomen zum Filmstar 

Nach seinem Triumph bei den Grammy Awards und dem globalen Auftritt bei der Halbzeitshow des Super Bowl folgt jetzt der nächste Karriereschritt. In Puerto Rico geht es um die Heimat des Künstlers. Der Film wird als Mischung aus karibischem Western und Historiendrama beschrieben. Klingt nach staubigen Landschaften, großen Emotionen und politischem Unterton. Regie führt niemand Geringerer als René Pérez Joglar, besser bekannt als Residente, ebenfalls ein musikalisches Schwergewicht aus Puerto Rico. 

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Hollywood-Schwergewichte an Bord

Dass dieses Projekt mehr als nur ein Musiker-Ausflug ins Schauspiel ist, zeigt der Cast:

  • Viggo Mortensen
  • Javier Bardem
  • Edward Norton

Und produziert wird das Ganze vom mexikanischen Oscar-Preisträger Alejandro González Iñárritu, der bereits mehrfach bewiesen hat, wie man Filme macht, die nicht nur ins Kino, sondern direkt in die Award-Saison segeln. Kurz gesagt: Das riecht stark nach Prestige-Projekt. 

Persönliche Statements

Bad Bunny nutzt seine Plattform schon lange nicht nur für Musik. Seine Super-Bowl-Show war eine Hommage an Puerto Rico und die kulturelle Vielfalt Amerikas. Politischer wurde er eine Woche zuvor bei seiner Grammy-Rede, in der er Kritik an der US-Einwanderungsbehörde ICE äußerte. 

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Auch seine aktuelle Welttournee zeigt Haltung: Die USA lässt er bewusst aus - aus Sorge, dass Behörden während seiner Konzerte Razzien durchführen könnten. Der Film könnte also mehr sein als Unterhaltung: ein sehr persönliches Projekt über Identität, Herkunft und Geschichte. 

Oscar-Chancen? Gar nicht so unrealistisch

Popstars im Kino funktionieren nicht immer, aber wenn ein Musiker mit einem Oscar-Regisseur, einem hochkarätigen Cast und einem starken kulturellen Thema zusammenarbeitet, schaut Hollywood ganz genau hin.

Und seien wir ehrlich: Bad Bunny hat in den letzten Jahren ein Talent bewiesen, Trends nicht nur mitzumachen, sondern selbst zu setzen. Vom Streaming-Rekordhalter zum ernstzunehmenden Schauspieler?
Ganz ausgeschlossen ist das nicht. Vielleicht heißt es also bald nicht nur Grammy-Gewinner, sondern auch: Oscar-Nominierter. 

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