Der Härtetest
Schleichende Entwertung: 50 Jahre Fiat-Währungen
02.03.2026Die Inflation ist kein neues Phänomen, sondern das Ergebnis einer jahrzehntelangen Entwicklung. Seit der Entkoppelung des US-Dollars vom Gold im Jahr 1971 hat die Kaufkraft globaler Leitwährungen massiv abgenommen.
Ein Blick auf die Daten der letzten 50 Jahre zeigt, warum Anleger verstärkt in „harte Assets“ flüchten. Um die heutige Geldpolitik zu verstehen, muss man zum Ursprung der modernen Fiat-Währungen zurückkehren. Mit dem Ende des Bretton-Woods-Systems (Geldsystem nach dem 2. Weltkrieg) im Jahr 1971 endete die Golddeckung des US-Dollars.
Seither ist der Dollar und mit ihm die anderen Weltwährungen nicht mehr durch physische Reserven, sondern primär durch das Vertrauen in die Zentralbanken gedeckt.
Die Folgen sind beachtlich:
- Kaufkraftverlust des US-Dollars: Seit 1971 hat die US-Währung über 80 % ihres Wertes eingebüßt.
- Der Euro im Vergleich: Auch die europäische Gemeinschaftswährung bildet keine Ausnahme. Seit ihrer Einführung vor rund 30 Jahren verlor der Euro etwa 40 % an Kaufkraft.
Vermögensschutz durch „Harte Assets“
Wenn die Geldmenge schneller wächst als die Wirtschaftsleistung, sinkt der Wert der einzelnen Währungseinheit. Die Euro-Geldmenge M2 wurde in den letzten zehn Jahren jährlich um durchschnittlich 4 % ausgeweitet. In diesem Umfeld haben sich Anlageklassen bewährt, die eine natürliche oder algorithmische Knappheit aufweisen.
Hier die durchschnittliche Rendite pro Jahr von Assets, die sich nicht per Knopfdruck der Notenbänker vervielfachen lassen. Von Bitcoin über Aktien zu Gold. Betrachtet werden die letzten zehn Jahre (Rendite in Prozent pro Jahr).
- Bitcoin + 66 %
- Nasdaq + 20,7 %
- Gold + 15,5 %
- DAX + 10,0 %
In den letzten zehn Jahren hat sich Bitcoin als die Assetklasse mit der weltweit stärksten Performance etabliert – noch vor klassischen Immobilien oder dem Aktienmarkt. Experten werten Bitcoin zunehmend als eine Art „Exit-Strategie“ aus dem traditionellen Finanzsystem. Da die maximale Menge auf 21 Millionen Einheiten begrenzt ist, bietet es einen Schutz gegen die beliebig vermehrbaren Fiat-Währungen.
Während das klassische Sparbuch aufgrund der Inflation oft einen Realwertverlust (Negativzins nach Inflationsabzug) bedeutet, suchen immer mehr Österreicher nach Alternativen, die ihren Wert langfristig speichern können.
Die österreichische Plattform Bitpanda fungiert hierbei als regulierte Brücke. Sie ermöglicht es Privatanlegern, unkompliziert in diese historischen Entwicklungen zu investieren und Portfolios über verschiedene Assetklassen hinweg zu diversifizieren: Von Kryptowährungen über Edelmetalle bis hin zu Aktien.