Tanktipp für Ausland
Durch hohe Spritpreise weniger Osterreiseverkehr erwartet
26.03.2026Die Tanktipps fürs Ausland sind heuer besonders relevant.
"Die Osterwoche wird zwar starken Reiseverkehr bringen, im langjährigen Vergleich aber eher gedämpft ausfallen,” prognostizieren die ÖAMTC-Mobilitätsinformationen die bevorstehenden Feiertage. “Gegenüber dem Vorjahr etwa sind wir gute zwei Wochen früher dran, was sich erfahrungsgemäß unmittelbar auf das Verkehrsaufkommen auswirkt. Die vorerst bescheidenen Wetteraussichten und der hohe Benzinpreis werden zusätzlich die Reiselust schmälern.”
Nichtsdestotrotz ist wegen des Ferienbeginns in Österreich und dem Start in die 14-tägigen Osterferien im Großteil Deutschlands mit starkem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Letztere werden auf den Transitrouten in Richtung Adria und Gardasee für Verzögerungen sorgen, aber auch auf dem Weg in die großen, höher gelegenen Skigebiete kann es nochmal eng werden. Zusätzlich werden österreichische Ausflügler und Kurzurlauber vor allem am Gründonnerstag und Karfreitag ihre Fahrten antreten, was erfahrungsgemäß zu den verkehrsreichsten Tagen über die Osterferien führen wird.
Erste Reisewelle: Freitagnachmittag
Die erste Reisewelle wird ab Freitagnachmittag (27. März) erwartet. In ganz Österreich und dem Großteil Deutschlands beginnen dann die Osterferien. Am Wochenende wird der Hauptreisetag wieder der Samstag sein.
Mit dem höchsten Verkehrsaufkommen rechnet der ÖAMTC erfahrungsgemäß am Gründonnerstag und Karfreitag. Da der Karfreitag in Deutschland ein Feiertag ist, werden viele aus Deutschland bereits in den Nachmittags- und Abendstunden des Gründonnerstags und auch noch am Karfreitag in der Früh die Fahrt in den Osterurlaub antreten.
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Die Rückreise wird sich an den ersten beiden April-Wochenenden auf den Straßen niederschlagen. Zunächst werden die Österreicher bevorzugt am Ostermontag (6.April) die Heimfahrt antreten, die Deutschen am Wochenende darauf (11.-12. April).
Tanktipps fürs Ausland
Wer den Osterurlaub in einem südlichen Nachbarland verbringt, tankt besser dort. Slowenien und Kroatien haben staatlich regulierte Höchstpreise, die aktuell deutlich unter den österreichischen Durchschnittspreisen liegen. “Aber Achtung! Diese Preise gelten in beiden Ländern aktuell nur abseits von Autobahnen und Schnellstraßen. Ein wirklicher Kostenvorteil ergibt sich also nur, wenn man abfährt,” so ÖAMTC-Experte Dominik Graf.
Im Gegensatz zum üblichen Tipp, bei einer Reise nach Italien noch in Österreich zu tanken, können die italienischen Preise aufgrund einer deutlichen Steuersenkung aktuell sogar günstiger sein als jene an den heimischen Tankstellen. Es kann sich also durchaus lohnen, erst im Zielland zu tanken.
In Ungarn und der Slowakei gelten günstigere Preise, durch staatliche Eingriffe, üblicherweise nur für Inländer. Mit österreichischem Kennzeichen zahlt man deshalb meistens einen deutlich höheren Preis, weshalb die Kostenersparnis im Vergleich zu einer Tankfüllung an einer österreichischen Tanksäule oftmals sehr gering bleiben kann.
“Fährt man über Ostern nach Norden, ist Tschechien nach aktuellen Daten günstiger als Österreich. Fährt man nach Deutschland, tankt man dagegen besser noch im Inland, da die deutschen Preise wie üblich über jenen in Österreich liegen,” so Dominik Graf abschließend.