Keine Erkrankung

Entwarnung nach Ebola-Verdacht bei Österreicherin (19)

29.05.2026

Nach dem Ebola-Verdacht bei einer 19-jährigen Oberösterreicherin, die sich derzeit in der Wiener Klinik Favoriten befindet, hat der Wiener Gesundheitsverbund (Wigev) am Freitagnachmittag Entwarnung gegeben. "Na 

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© Viyana Manset Haber/Archivbild
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"Nachdem bereits der erste Test negativ ausgefallen ist, hat auch die zweite spezialisierte Laboruntersuchung keinen Hinweis auf eine Ebola-Infektion ergeben", sagte eine Sprecherin der APA. Damit besteht nach aktuellem Stand kein Verdacht auf eine Infektion mit dem Virus.

Die Frau werde jedoch weiter betreut und entsprechend der Situation versorgt. Zur tatsächlichen Diagnose der Patientin wurde nichts bekannt gegeben. Der Wigev verwies in diesem Zusammenhang auf den Datenschutz. "Die Zusammenarbeit zwischen den behandelnden Teams, den Gesundheitsbehörden sowie den Blaulichtorganisationen hat reibungslos funktioniert", wurde zudem erklärt.

Die 19-Jährige war laut Gesundheitsministerium am Pfingstmontag aus Uganda zurückgekehrt und mit dem Flugzeug am Airport Wien-Schwechat angekommen. Von dort aus wurde sie mit dem Auto abgeholt. Noch am selben Tag kam sie schließlich in ihrer Heimat im Mühlviertel an.

19-Jährige war für Caritas im Einsatz

Zwei Tage später verspürte sie Krankheitssymptome und wurde ins Ordenskrankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz eingeliefert. Die verständigte Behörde, die Bezirkshauptmannschaft Urfahr-Umgebung, stellte am Mittwoch gegen 22.00 Uhr den Absonderungsbescheid zu. Auch die Mutter der jungen Frau war unter Quarantäne gestellt worden. In Abstimmung mit dem Magistrat Linz hatte man sich im Falle einer tatsächlichen Ebola-Erkrankung auf weitere Schritte vorbereitet. Am Donnerstag war die Überstellung nach Wien erfolgt.

Bei der Frau handelt es sich um eine Oberösterreicherin, die seit August 2025 in Kampala in Uganda in einem Waisenhaus gearbeitet hat. Sie war über die Caritas als Freiwillige dort im Einsatz, sagte Thomas Rassinger, Leitung Einsatzmanagement Internationale Programme, der APA. Wegen des Ebola-Ausbruchs im Kongo sei man in "aktiver Beobachtung" gewesen, so Rassinger weiter. Nachdem ein Ausbreiten der Krankheit auf die Nachbarländer nicht ausgeschlossen werden könne, habe die Caritas sich "proaktiv" mit jener freiwilligen Mitarbeiterin sowie anderen in Verbindung gesetzt und deren Heimreise organisiert.