In Wiener Klinik

Ebola-Verdacht in Österreich: Erstes Testergebnis da

Der Verdachtsfall rund um eine mögliche Ebola-Infektion in Österreich sorgt seit Donnerstag für Aufsehen. Nun gibt es erste Ergebnisse aus Wien. 

Auslöser des Alarms war eine 19-jährige Frau aus Oberösterreich, die nach einer Reise aus Ostafrika mit gesundheitlichen Beschwerden nach Österreich zurückkehrte. Weil sie Symptome zeigte, die mit einer schweren Infektionskrankheit in Verbindung gebracht werden könnten, wurde sie vorsorglich isoliert.

Die Patientin kam schließlich in eine Spezialstation nach Wien.

Erste Tests geben Hoffnung

Wie der ORF berichtet, gibt es nach ersten Untersuchungen nun vorsichtige Entwarnung. Laut dem Leiter der Infektionsmedizin der Klinik, Christoph Wenisch, sprechen aktuelle Testergebnisse gegen eine Ebola-Erkrankung. Stattdessen sollen mehrere Erreger festgestellt worden sein, die auf eine schwere Magen-Darm-Infektion nach einer Reise hindeuten.

Weitere Untersuchung läuft noch

Auch eine erste Blutprobe habe den Verdacht offenbar nicht bestätigt. Vollständige Sicherheit gibt es aber noch nicht: Derzeit wird laut Bericht eine weitere Probe ausgewertet. Fällt auch dieses Ergebnis negativ aus, könnte die junge Frau schon bald wieder nach Oberösterreich zurückkehren und sich dort weiter erholen.

Ebola-Ausbruch sorgt für Nervosität

Die Sorge war zuletzt besonders groß, weil in Teilen Zentralafrikas weiterhin zahlreiche Ebola-Verdachtsfälle gemeldet werden. Vor allem aus der Region rund um den Kongo und Uganda gab es zuletzt Berichte über Erkrankungen.

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