Flut an Reservierungen bei

Großer Ansturm auf Lokale und Hotels

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Tausende Österreicher buchen Tisch oder Hotelzimmer für Pfingsten – zeigt der ÖSTERREICH-Rundruf.
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Wien. Sie ist wie ein Ruck durchs Land gegangen, die Ankündigung, dass am 19. Mai die Gastronomie aufsperrt. Ein Ruck, der sich bei den Gastronomen in einer Flut von Reservierungen niedergeschlagen hat, wie etwa Toni Mörwald, Spitzengastrononom aus Feuersbrunn in Niederösterreich, zu berichten weiß: „Wir sitzen seit Freitagnachmittag am Telefon und am Computer und bearbeiten zahllose Reservierungsanfragen.“

Nicht anders geht es Peter Friese, Eigentümer des Schwarzen Kameels in Wien: „Alle wollen einen Tisch für den 19. Mai haben und am liebsten für den ganzen Tag.“

Schert Wien aus?

Dabei steht es gerade in Wien noch nicht 100-prozentig fest, dass am 19. Mai aufgesperrt wird. Am Dienstag tagt dazu unter dem Vorsitz von Bürgermeister Michael Ludwig noch eine Expertenkommission.

Aus diesem Grund hat Tobi Müller, Miteigentümer des angesagten japanischen Restaurants Mochi in der Wiener Leopoldstadt seine Reservierungshotline noch nicht geöffnet: „Die internen Vorbereitungen für die Öffnung am 19. Mai laufen aber schon auf Hochtouren.“

Auch Kameel-Chef Peter Friese ist noch ein wenig skeptisch: „Wir haben schon so oft ein Datum bekommen, das dann nicht gehalten hat.“ Seit 250 Tagen hat Friese das Schwarze Kameel geschlossen, wie er ein wenig bitter vorrechnet.

Reservieren ein Muss

Optimistischer gestimmt ist da der Chef des Restaurantführers Falstaff, Wolfgang Rosam: „Wien muss mitziehen, wenn der Rest Österreichs aufsperrt.“ Er selber habe bereits für den 19. Mai einen Tisch im Fabios reserviert und rät jedem, der am Tag der Öffnung essen gehen, will, ebenfalls zu reservieren: „Es gibt viele Vorbuchungen.“

"Die Gäste sitzen auf gepackten Koffern"

Euphorisiert ist auch die Hotelbranche. Die Chefin des Weissen Rössels am Wolfgangsee, Gudrun Peter: „Die Telefone laufen heiß bei uns, die Gäste sitzen schon auf gepackten Koffern.“ Auch Stanglwirt-Chefin Maria Hauser jubelt: „Alle wollen buchen.“