Aufregung bei Presskonferenz
Nach Wirbel um Traumatisierungs-Frage: ORF-Journalist entschuldigt sich
Wien. Im Rahmen der Pressekonferenz (PK) am Dienstag, bei der es um die neuesten Entwicklung im Mordfall Leonie ging, bezeichnete der anwesende ORF-Journalist die Täter als "traumatisiert". Er fragte in der Fragerunde nach der PK Innenminister Nehammer, "ob man sich genügend um junge Afghanen kümmert“ und „hier ginge es um Asylsuchende, die außer Krieg in ihrer Heimat nur Krieg erlebt haben. Unabhängig von ihrer Tat sollte Österreich nicht mehr tun, wenn es um Traumatisierungen geht?" Selbst Innenminister Nehammer wirkte verblüfft als er diese Frage hörte. Eine ausführliche Reaktion dazu gab der Minister auf oe24.TV ab – mehr dazu HIER.
Nach Wirbel um Traumatisierungs-Frage: ORF-Journalist entschuldigt sich
Die Frage des Journalisten sorgte für Aufregung und er meldete sich daraufhin via Twitter um sich zu entschuldigen. Der ORF-Journalist schreibt: "Zur heutigen Pressekonferenz möchte ich Folgendes festhalten. Weder Zeitpunkt noch Formulierung meiner Frage an Innenminister Nehammer war angebracht. Ich bitte daher vor allem die Familie des Opfers um Entschuldigung. Eine Täter-Opfer-Umkehr liegt mir selbstverständlich fern."