Kein Bewusstsein

Sind Naturkatastrophen Österreichern egal?

© TZOe Bruna
Die Schäden nach Hagel, Sturmböen, Hochwasser und Co. steigen, das Problem-Bewusstsein aber nicht.
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Die Schäden durch Naturgewalten nehmen auch in Österreich weiter zu, das Vorsorge-Bewusstsein der Menschen hält damit aber nicht Schritt. Vor allem Wetter-Extreme werden in Europa häufiger, sagen Meteorologen und die Assekuranz. Doch selbst in Gefahrenzonen gibt es eine sehr hohe "Vergessenskurve". Erschwinglich wäre ein bundesweites Versicherungs-Obligatorium, zu dem die Politik Ja sagen müsste.

Immer öfter Hochwasser:
Speziell die mit Niederschlägen verbundenen Folgen werden immer gravierender. "Was früher ein 20-jähriges Ereignis war, wird künftig im Schnitt alle 10 Jahre auftreten", umriss der Direktor der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), Michael Staudinger, am Donnerstag vor Journalisten die bis 2050 absehbare Entwicklung. Zwar steige die Jahres-Niederschlagsmenge nur wenig, aber die Tages- und Stunden-Mengen würden stark zunehmen. Daraus können dann Vermurungen, Überschwemmungen bis hin zu Hochwasser oder - im Winter - Schneedruck auf Dächern drohen.

Informationen über Hochwasser-Risikozonen und Gefährdungspotenziale durch andere Naturgewalten sind auf der HORA-Homepage abrufbar.