Bayer mit Kopfschuss getötet

Mord-Krimi: Spur führt ins Innviertel

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Klingt abenteuerlich: Aus Eifersucht soll ein Pensionist einen 39-Jährigen ermordet haben.
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OÖ. Die Kripo in der bayerischen Grenzstadt Passau ist für ihre Hartnäckigkeit bekannt. Auch wenn es 18 Jahre dauert, wie im bekannten Mordfall Roswitha Kornexl (31) – die Ermittler haben noch jeden Mord geklärt.

Ähnlich zäh verläuft ­aktuell die Aufklärung in der Causa Michael St. Der 39-jährige Betreiber eines Forst- und Baggerbetriebs im Grenzlandkreis Rottal-Inn wurde im Juli mit ­einer Schrotflinte im Büro seines Einödhofes in Geratskirchen erschossen.

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Spur. Nach Monaten erfolgloser Ermittlungen scheinen die Passauer jetzt wieder eine heiße Spur zu haben. Und die führt in den Bezirk Ried im Innkreis, knapp 50 Kilometer vom bayerischen Tatort entfernt. Ein Pensionist steht unter Mordverdacht. „Allerdings reicht der Tatverdacht im Moment nicht aus, um einen Haftbefehl zu erlassen“, sagt ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums zu ÖSTERREICH.

Razzia in Ried bei Tatverdächtigem

Frei. Der 75-Jährige bestreitet vehement, etwas mit dem Verbrechen an dem 39-jährigen Unternehmer zu tun zu haben. Und auch das kolportierte Motiv Eifersucht, das ­allerdings nicht aus Ermittlerkreisen stammt, scheint nicht wirklich zum Altersunterschied zwischen mutmaßlichem Täter und Opfer zu passen. Gerüchte, wonach die Kripo bei dem Oberösterreicher die Tatwaffe – eine Schrotflinte – sichergestellt habe, hat die Staatsanwaltschaft in Landshut inzwischen dementiert. Geblieben ist bislang ein Pensionist auf freiem Fuß, dessen DNA-Abstrich gegenwärtig mit Spuren am Tatort abgeglichen wird. Das Ergebnis lässt noch auf sich warten.

Ob sich der lange Atem der Kripo Passau auch diesmal auszahlt, muss sich erst zeigen.

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