Mit Pyro-Bombe

Pyramide auf Donauinsel-Spielplatz gesprengt

23.02.2026

Tragende Teile einer Holzpyramide und Starthäuschen für eine Abenteuer-Rutsche auf der Donauinsel wurden weggesprengt. Der Sachschaden ist enorm - die Explosion Sonntag um 20.45 Uhr war kilometerweit zu hören.

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© Viyana Manset Haber
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Wien. Derzeit noch unbekannte Pyro-Freaks, die mutmaßlich im jüngeren Alterspektrum zu suchen sind, haben am Sonntagabend auf einem beliebten und zu der Jahreszeit um die Uhrzeit zum Glück nicht so gut wie sonst besuchten Kinderspielplatz bei der Kaisermühlenbrücke auf der Donauinsel mit mindestens einer Böller-Bombe Sprengungen durchgeführt und dabei eine Holzpyramide mit einer Rutsche schwer beschädigt.

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Laut Polizeisprecher Philipp Haßlinger wurde der Anschlag Sonntag um dreiviertel neun  verübt. Vermutlich benutzten sie dafür einen Blitzknallkörper oder eher mehrere davon. Anrainer hatten noch in 10 Kilometer Entfernung den sehr lauten Knall gehört und die Polizei verständigt. Zeugen sahen zwei Männer bzw. Burschen davonrennen.

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Eine Fahndung nach den "Sprengmeistern", die in Richtung Reichsbrücke geflüchtet waren, brachte kein Ergebnis. Der Tatort wurde durch ein sprengstoffkundiges Organ (SKO) gemeinsam mit einem Sprengstoffspürhund der Polizeidiensthunde-Einheit überprüft. Zu diesem Zeitpunkt bestand keine weitere Gefährdung. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden war jedoch beträchtlich, so wurden von der Pyramide tragende Teile weggesprengt.