Ludwig kündigt "Gastroinseln" an
Corona-Schanigärten: Bis zu 47 Standorte in Wien geplant
Wien. Es war der zweite Gastro-Hammer nach dem Schnitzel-Fünfziger für die Wiener Wirte: Bürgermeister Michael Ludwig schlug anlässlich der Debatte über die Öffnung der Schanigärten eine Ersatzlösung für die mehr als 1.000 Wiener Wirte vor, die über keinen eigenen Schanigarten verfügen. Diese Ersatz-Gärten heißen „Gastro-Inseln“ und sie werden dezentral in ganz Wien platziert.
Mit der Umsetzung wurde Stadtrat Peter Hanke betraut, der am Donnerstag einen wichtigen Schritt für die Realisierung des Projekts setzte: Er brachte im Finanzausschuss des Gemeinderats den Antrag auf eine Budgetüberschreitung in der Höhe von 3,3 Millionen Euro inklusive Steuern ein.
Und er beauftragte das Stadtmarketing Wien und die MA53 mit der Umsetzung, die in enger Kooperation mit der Wiener Wirtschaftskammer funktionieren soll – letztere zeichnet vor allem für die Auswahl der Kandidaten und die Zuteilung der Plätze an ihre Mitgliedsbetriebe verantwortlich.
Bis zu 47 Standorte
Ab sofort arbeitet man auf Hochtouren – Ziel ist, dass es zum Start, derzeit ist der 27. März anvisiert, in jedem Bezirk mindestens einen, später sogar zwei Standorte für Gastro-Inseln gibt. Im Stadtpark sollen zehn wietere Gastro-Inseln und Picknickzonen entstehen.
Befristet ist die gesamte Aktion – unabhängig vom Tag es Starts, der ja von der Bundesregierung und der Entwicklung der Corona-Zahlen abhängt – mit höchstens drei Monaten.
Stadt stellt Securitys.Die Stadt Wien stellt die Basisinfrastruktur – Hüttenpagoden, Tische und Stühle für mindestens 24 Personen, Strom, Begrenzungselemente sowie Desinfektionsspender und WC – im Rahmen von privatrechtlichen Vereinbarungen zur Verfügung, auch Securitys wird es von der Stadt geben.
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J. Galley