Billig-Seegrund
Schrebergarten-Affäre färbt rote Hochburgen blau ein
Korruption. Die Affäre um den sonst so wortgewaltigen, jetzt plötzlich höchst schweigsamen Donaustädter SP-Bezirkskaiser Ernst Nevrivy sorgt für schwere Verwerfungen in der SP. Er kam – wie übrigens auch eine Nationalrätin, eine Gemeinderätin, eine Rathausbeamtin und eine Bezirkspolitikerin der SPÖ – günstig zu einem billigen Seegrundstück vom Kleingartenverein.
„So san‘ die Genossen vom alten Schlag. So war das immer, so wollen sie bleiben, sie haben nix dazugelernt“, empört sich einer der wenigen jungen „Hoffnungsträger“, der durch die Uneinsichtigkeit der „alten Betonfraktion“ – vorerst will niemand zurücktreten – die Wahlchancen der SPÖ bei den nächsten Wien-Wahl dahinschmelzen sieht: „Zumindest die Donaustadt, vielleicht auch Floridsdorf und Favoriten könnten 2025 blau werden.“ Es gilt für alle die Unschuldsvermutung...
Babler-Machtwort im Nevrivy-Skandal