Statement

Bundeskanzler Stocker in "allergrößter Sorge"

28.02.2026

Angesichts der militärischen Auseinandersetzung in Nahost finden auch Beratungen in Wien statt. Auch Kanzler Christian Stocker äußerte sich. 

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 "Wir verfolgen und evaluieren die aktuellen Entwicklungen in Israel und im Iran laufend", hieß es am Samstag aus dem Außenministerium. Es tage dazu ein Krisenstab. Außerdem passte die Behörde die Reisewarnung für Israel, Katar, Bahrain, Jordanien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait an: Es gilt nun die höchste Warnstufe für diese Länder.

Bei Sicherheitsstufe 4 warnt das Außenministerium vor allen Reisen in diese Länder. Für den Iran und den Irak gilt diese Sicherheitsstufe schon länger. Derzeit befinden sich nach Behördenangaben rund 14.000 Auslandsösterreicherinnen und -österreicher sowie etwa 400 Reisende in den betroffenen Regionen.

Kanzler Stocker äußerte sich auf X. Er schrieb: 

In Österreich selbst haben die Sicherheitsbehörden laut Innenministerium die Maßnahmen zum Schutz von iranischen, israelischen und amerikanischen Einrichtungen an die neue Lage angepasst, hieß es auf Anfrage der APA. Die Situation werde gemeinsam mit dem Verfassungsschutz und im engen Austausch mit Sicherheitsbehörden im Ausland "intensiv beobachtet", um gezielte Präventionsstrategien und ein Höchstmaß an Sicherheit für die Menschen in Österreich zu gewährleisten. Dabei besteht laut Ministerium aktuell für Österreich - wie für viele andere europäische Staaten - eine erhöhte Bedrohungslage, aber keine konkrete Gefährdung.