Wenn Corona-Ampel Orange wird
Geheimplan: Lockdown-Ende in Wien am 18. Jänner
Im Interview bei Fellner! LIVE hat Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) schon angedeutet, wohin die Reise für Wien demnächst gehen könnte: "Wenn sich die Zahlen in Wien weiter so positiv entwickeln, ist nicht mehr vermittelbar, warum ein bundesweiter Lockdown bestehen bleiben soll. Dann müssen die Maßnahmen regional gestaffelt werden."
Voraussetzung ist orange Ampel in Ostregion
Was Hacker damit andeutet, ist ein mehrstufiger Plan der gesamten Ostregion, nach dem Wien, NÖ und das Burgenland schon am 18. Jänner mit "kontrollierten" Öffnungsschritten den Lockdown vorzeitig beenden könnten.
Die Grundlagen dafür: Wien hat jetzt zwei Wochen hintereinander alle Kriterien erfüllt, dass die Ampel von Rot auf Orange geschaltet wird. Bleibt die Lage stabil und sorgt die neue Virus-Mutation nicht für eine Explosion bei den Infektionszahlen, wäre die Ampelkommission per Gesetz nächste Woche zur Orange-Schaltung de facto gezwungen.
Laut Insidern gilt das womöglich bald für die gesamte Ostregion, also auch für Niederösterreich und das Burgenland.
Verordnung. Am 14. Jänner endet dazu die Frist für den geltenden Lockdown - dann muss die Bundesregierung österreichweite Ausgangssperren im Parlament neuerlich sachlich argumentieren, was bei orangen Ampeln fast unmöglich scheint.
Kontrollierte Öffnung. Dann setzt man in Wien auf eine "kontrollierte Öffnung": Kulturevents und Sport mit 10 Prozent der Besucherkapazität, Ladenöffnung mit ebenfalls sehr wenig Kundschaft und eine Gastro-Öffnung entweder mit FFP2-Maske oder frischem Antigen-Test wären ebenso wie eine Öffnung der Schulen möglich.
Der Haken an der Sache: Steigen die Zahlen wieder, geht es sofort zurück in den Lockdwon
J. Galley