Heute auf oe24.TV

Kickl: ''Stehe als Spitzenkandidat zur Verfügung''

FP-Klubchef will Neuwahl oder Vier-Parteien-Regierung gegen ÖVP.
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Die Diskussion um den FPÖ-Spitzenkandidaten bei einer etwaigen Neuwahl ist spätestens seit heute Abend voll entbrannt. FPÖ-Klubchef Herbert Kickl brachte sich am Montag im Interview bei FELLNER! LIVE auf oe24.TV als blauer Spitzenkandidat in Stellung: „Natürlich würde ich zur Verfügung stehen“, so Kickl. „Ich bin natürlich motiviert, einen Beitrag zu leisten, dieses Land wieder in eine Situation zu bringen, wo nicht der Schwanz mit dem Hund wedelt.“ Die Entscheidung wer Spitzenkandidat wird, werde aber „als letzte Entscheidung fallen, um ein Optimum vor dem Hintergrund der jeweiligen strategischen Überlegungen herauszuholen.“

"Herstellen eines Normalzustandes"

Kickl bringt als Alternative zu einer Neuwahl aber auch eine Vier-Parteien-Regierung aus FPÖ, SPÖ, NEOS und Grünen gegen die ÖVP als Möglichkeit ins Spiel. „Ich würde von einem ,Cordon Sanitaire‘ gegen die ÖVP für Österreich sprechen. Da sehe ich in allen Parteien außer in der ÖVP durchaus eine Bereitschaft, ein solches Projekt auch anzugehen. Das hat nichts mit Rache zu tun, sondern mit dem Herstellen eines Normalzustandes.“

"Mehrheit jenseits der ÖVP"

Kickl weiter auf oe24.TV: „Es gibt im Parlament eine Mehrheit jenseits der ÖVP. Und dann ist die Frage, ob man sich darauf verständigen kann, dass es ein Projekt gibt, wo jede Partei einen bestimmten Bereich bearbeitet und man auch externe Experten einbindet.“ Der FPÖ-Klubschef weiter: „Ein Vorteil von einem solchen Szenario wäre, dass es sofort eine parlamentarische Mehrheit gebe, die als Mehrheitsbeschluss sofort einen Untersuchungsausschuss einsetzen könnte. Das wäre eine spannende Sache.“