Statement aus Klinik

„Konzeptlos“ – Doskozil schießt nach OP gegen eigene Partei

12.04.2026

„Inhaltsleere und konzeptlose Politik“ – Der rote Landeschef kritisiert einmal mehr Regierung und Bundes-SPÖ. 

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© APA/HANS KLAUS TECHT
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Wie berichtet, wurde dem burgenländischen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) bei einer neuerlichen Operation am Universitätsklinikum Leipzig vor Ostern der Kehlkopf entfernt und eine Stimmprothese eingesetzt. Nun meldet sich der Landeschef aus der Klinik zu Wort.

„Als ich letzte Woche am Mittwoch nach Leipzig fuhr, hätte ich niemals daran gedacht, am nächsten Tag keinen Kehlkopf mehr zu haben“, schreibt Doskozil. Ohne Kehlkopf zu sein, bedeute nun „selbst in eigentlich normalen Alltagssituationen keine Atemnot mehr zu haben“.

Scharfe Kritik

Er habe „keinen Gedanken daran verschwendet, als Politiker aufzuhören“, so Doskozil weiter und sparte dabei einmal mehr nicht mit Kritik an der eigenen Partei. „Als mir diese Woche mitgeteilt wurde, dass durch das Gesundheitsministerium unter einer SPÖ-Ministerin und einer SPÖ-Staatssekretärin Einspruch gegen den Bewilligungsbescheid unserer Herzchirurgie in Oberwart erhoben wurde, hat mich das umso mehr motiviert, gegen diese inhaltsleere und konzeptlose Politik anzukämpfen“, so Doskozil.

Der Landeshauptmann stellt auch klar: „Die Herzchirurgie wird es immer noch geben, da wird es diese Bundesregierung mit ihren besonderen Vertreterinnen nicht mehr geben.“