Protest gegen Kürzungen

Studenten besetzten SPÖ-Parteizentrale

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Studenten haben vier Stunden lang die SPÖ-Zentrale besetzt.
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Die Besetzung ist am Dienstagabend friedlich zu Ende gegangen. Man habe die Zusage der SPÖ erhalten, dass die von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (V) in Begutachtung geschickten Zulassungsbeschränkungen an den Unis so sicher nicht kommen würden, sagte Sigrid Maurer, Chefin der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH). Weitere Aktionen seien geplant, "die SPÖ steht unter Beobachtung".

Aktivisten gegen SPÖ

40 bis 60 Aktivisten hatten sich am frühen Abend Zugang in die Räume in der Löwelstraße verschafft, um gegen die geplanten Beschränkungen in überlaufenen Uni-Fächern zu protestieren. Die SPÖ-Bundesgeschäftsführer Laura Rudas und Günther Kräuter stellten sich der Diskussion mit den Besetzern, die Polizei war vor Ort, schritt aber nicht ein.

Studenten zogen wieder ab
Die Studenten - laut Maurer zeitweise mehr als 100 - gaben sich damit zufrieden, blieben aber bei ihrer Kritik an der SPÖ. Sie sei für die derzeitige "extrem zukunftsfeindliche Politik" ebenso verantwortlich wie die ÖVP. Weitere Aktionen seien geplant, die nächste voraussichtlich am kommenden Dienstag. Dass man vor der SPÖ-Zentrale erfolglos das ÖVP-Hauptquartier und das Wissenschaftsministerium zu besetzen versucht habe, stritt die ÖH-Chefin entschieden ab.