Nach Polit-Streit

Umfrage: Jeder Zweite ist für Neuwahlen

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Falschaussage-Debatte um Kurz lässt ÖVP weiter abrutschen. Platz 1 hält sie locker.
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Wien. Es ist angesichts der Ermittlungen gegen den Kanzler immer nur ein bisschen weniger Zuspruch und kein Absturz. Aber wie man in Wien so schön sagt: So langsam läppert sich da etwas zusammen. Schon wieder verliert die ÖVP in der ÖSTERREICH-Umfrage (Research Affairs, 1.000 Online-Interviews vom 18. bis 20. Mai, max. Schwankungsbreite 3,2 %).

Sonntagsfrage. Die gute Nachricht für Kanzler Sebastian Kurz: Existenziell ist das für seine Türkisen keineswegs: 34 % ist zwar der schlechteste Wert für die ÖVP seit Sommer 2019. Eine Neuwahl würde Kurz damit aber locker gewinnen – denn die Konkurrenz tritt auf der Stelle: Die SPÖ kommt auf 22 %, die FPÖ grundelt mit Hofer bei 17 % herum, die Neos legen auf 12 % zu. Die Grünen leiden unter der Kurz-Debatte ebenfalls: 11 % sind nur noch Platz 5 – der Polit-Spagat schadet Werner Kogler offensichtlich.

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Immer mehr mit der Koalition unzufrieden

Unzufrieden. Kein Wunder, dass immer mehr Österreicher mit der Koalition unzufrieden sind: Nur noch 7 Prozent sind mit Türkis-Grün „sehr zufrieden“, weitere 33 % sind „zufrieden“ – im Gegensatz dazu sind 60 % unzufrieden mit der Performance.

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Für Neuwahlen. Und, besonders dramatisch: Bereits 46 % der an sich stets Neuwahl-skeptischen Bevölkerung sind inzwischen für einen vorgezogenen Urnengang. Allerdings: Nur 8 % der ÖVP-Wähler sind dafür – und auch bei den Grünen-Fans hält sich mit 22 % die Sehnsucht nach einem Urnengang eher in Grenzen.

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Kanzlerfrage. Übrigens: Auch bei der Kanzlerfrage muss Kurz Haare lassen – 41 % sind aber immer noch mehr als deutlich Platz 1.

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