Hütteldorfer retten Platz 4 trotz Pleite

1:2 - Rapid verabschiedet sich mit Niederlage gegen Klagenfurt in den Urlaub

03.06.2023

Großes Durchatmen bei Rapid: Trotz der 1:2-Niederlage am letzten Spieltag gegen Klagenfurt fixiert man Platz 4 und den damit verbundenen Einzug in die Conference-League-Quali.

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Rapid hat die Fußball-Bundesliga-Saison auf Rang vier beendet. Die Hütteldorfer kassierten zwar am Samstag in der letzten Meistergruppen-Runde eine 1:2-Niederlage bei Austria Klagenfurt, profitierten aber vom Remis der Wiener Austria gegen Red Bull Salzburg und steigen damit im Sommer in der dritten Qualifikationsrunde zur Conference League ein. Der beschwerliche Umweg über das Play-off bleibt Grün-Weiß erspart. Klagenfurt stand schon zuvor als Sechster fest.

Die Klagenfurter scorten durch Sinan Karweina (59.) und ein Eigentor von Michael Sollbauer (72.). Ferdy Druijf gelang in der 70. Minute der zwischenzeitliche Ausgleich für die wie so oft in den vergangenen Monaten enttäuschenden Rapidler

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Die Gäste begannen ohne den angeschlagenen Nicolas Kühn. An seiner Stelle rutschte Ante Bajic in die Startelf und bereitete auch die erste Chance des Spiels vor. Nach seinem Pass scheiterte Guido Burgstaller an Goalie Phillip Menzel (11.). Auf der Gegenseite musste sich Rapids Schlussmann Niklas Hedl bei Kopfbällen von Florian Jaritz und Thorsten Mahrer (jeweils 12.) auszeichnen.

Klagenfurt eiskalt

Danach wurde mit Highlights gegeizt, die Wiener waren der Führung bei Gelegenheiten von Marco Grüll (25./Menzel parierte) und Bajic (29./knapper Fehlschuss) eine Spur näher. Auch die erste Möglichkeit nach dem Seitenwechsel gehörte Rapid - Moritz Oswalds Volley nach Bajic-Flanke wurde von Menzel gebändigt (48.).

Das erste Tor der Klagenfurter resultierte aus einer Unachtsamkeit in der Rapid-Defensive. Andy Irving spielte Karweina frei, der Deutsche umkurvte Hedl und schoss zum 1:0 ein. Die Grün-Weißen wirkten zunächst ratlos, kamen dann aber mit ihrer besten Aktion im gesamten Match zum Ausgleich. Grüll spielte Druijf frei und der kurz zuvor eingewechselte Niederländer versenkte den Ball mit einem sehenswerten Schlenzer von der Sechzehnergrenze.

Kaum war der Jubel der Gäste vorbei, lagen sie auch schon wieder in Rückstand - Sollbauer beförderte eine Flanke von "Joker" Jonas Arweiler volley ins eigene Tor. Sämtliche Bemühungen Rapids um einen Ausgleich blieben fruchtlos, womit auch Guido Burgstallers Tor-Serie endete. Der Goalgetter hatte zuvor acht Liga-Partien in Folge getroffen.

Zahlen & Fakten zum Spiel

SK Austria Klagenfurt - SK Rapid Wien 2:1 (0:0)
Klagenfurt, 28 Black Arena, 6.650
Schiedsrichter: Gishamer

Tor: 1:0 Karweina (59.), 1:1 Druijf (70.), 2:1 Sollbauer (72./ET)
Gelbe Karten: Miesenböck, Cvetko bzw. M. Oswald, Pejic, Druijf

Klagenfurt: Menzel - Gkezos, Mahrer, N. Wimmer, Schumacher - Cvetko (79. Wernitznig), Moreira - Karweina (69. Arweiler), Irving (79. Benatelli), Miesenböck (55. Bonnah) - Jaritz
Rapid: Hedl - Schick (85. Koscielnik), Sollbauer, K. Wimmer, Auer - Kerschbaum, M. Oswald (66. Druijf), Pejic (66. Greil) - Grüll (85. Zimmermann), Burgstaller, Bajic (66. Strunz)

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