Neuer Job fix

Ex-Salzburg-Coach erobert die Premier League

17.04.2026

Marco Rose kehrt auf die Trainerbank zurück. Der Ex-Salzburg-Coach steht kurz vor einem Engagement beim Premier-League-Klub AFC Bournemouth und soll dort die Nachfolge von Andoni Iraola antreten.

Zur Vollversion des Artikels
© Getty
Zur Vollversion des Artikels

Nach seiner Auszeit startet für Marco Rose voraussichtlich ab Juni das neue Abenteuer in England. Wie der Verein am Mittwoch offiziell bestätigte, trennt sich der AFC Bournemouth zum Saisonende von seinem aktuellen Coach Andoni Iraola. Der 49-jährige Deutsche dürfte sich laut Medienberichten mit dem englischen Klub bereits grundsätzlich auf einen Vertrag geeinigt.

Transfer-Experte Fabrizio Romano schreibt via Plattform X: "Rose hat die Konditionen mit AFCB vereinbart, und der Vertrag soll bald genehmigt werden." Rose stand zuletzt bei RB Leipzig unter Vertrag, wo er im März des Vorjahres freigestellt wurde.

Marco Rose in Salzburg

In Österreich ist der Trainer kein Unbekannter, feierte er doch mit Red Bull Salzburg große Erfolge, bevor sein Weg in die deutsche Bundesliga zu Mönchengladbach, Dortmund und Leipzig führte. Den Kontakt nach England soll der ehemalige Chef-Teamarzt von RB Leipzig, Dr. Percy Marshall, hergestellt haben, berichtet "Sport Bild".

© GEPA

Bournemouth setzt auf Rose

Beim englischen Erstligisten trifft der Deutsche auf einige bekannte Gesichter. Mit Tyler Adams und Justin Kluivert stehen zwei Profis im Kader, die bereits in Leipzig unter ihm spielten. Sportlich läuft es bei dem Verein derzeit rund, die Mannschaft ist in der Liga bereits seit längerer Zeit ungeschlagen.

Premier League im Visier

Während der Wechsel nach Bournemouth kurz bevorsteht, könnte sein Vorgänger Iraola ebenfalls in der englischen Eliteklasse bleiben. Er gilt als Kandidat bei Crystal Palace, wo der Österreicher Oliver Glasner seinen Rückzug angekündigt hat.

Rose wird seinen neuen Posten pünktlich zur Vorbereitung auf die kommende Spielzeit antreten, sobald sein aktuelles Arbeitspapier in Leipzig offiziell endet.