Schöpf-Elfer
1:0 - WAC schafft mit Sieg in Ried Klassenerhalt
09.05.2026Der WAC hat eine Runde vor Schluss den Klassenerhalt in der Bundesliga fixiert. Die Kärntner haben nach dem 1:0 gegen Ried gute Chancen mit einem Sieg gegen WSG Tirol am letzten Spieltag noch ins Play-off einzuziehen.
Der WAC spielt auch in der nächsten Saison in der Fußball-Bundesliga. Die Wolfsberger feierten am Samstag in der vorletzten Runde der Qualifikationsgruppe einen 1:0-(1:0)-Sieg bei der SV Ried und damit den vorzeitigen Klassenerhalt. Dank des dritten Sieges hintereinander hat der WAC sogar noch die Chance auf einen Platz im Europacup-Play-off. Die Rieder sind fix im Europacup-Play-off, in dem am 19. Mai der Sieger der Qualifikationsgruppe den Zweiten empfängt.
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Die Wolfsberger sind unter Trainer Thomas Silberberger, der die Mannschaft am 7. April übernommen hat, gerade noch rechtzeitig in Form gekommen und haben in den sechs Spielen unter dem Tiroler drei Siege und zwei Remis geschafft. Im Innviertel waren sie dank eines verwandelten Hand-Elfmeters von Alessandro Schöpf (31.) erfolgreich und können mit vier Zählern Vorsprung auf den Tabellenletzten Blau-Weiß Linz sorgenfrei ins Heimspiel gegen WSG Tirol gehen. Mit einem Sieg würde die Silberberger-Elf auch ins Play-off um einen Europacup-Startplatz einziehen - und dort wieder auf die Rieder treffen.
Schöpf vom Elferpunkt sicher
Eine halbe Stunde lang tat sich in Ried wenig. Ein Fauxpas von WAC-Torhüter Nikolas Polster, den Kingstone Mutandwa nicht nutzen konnte (22.), war der einzige Aufreger. Die erste gefährliche Offensivaktion brachte den Gästen wenig später die Führung. Ein Kopfball von Markus Pink traf die Hand von Oliver Steurer, nach VAR-Check entschied Schiedsrichter Jakob Semler auf Elfmeter. Den verwertete Schöpf souverän. Die Rieder, die davor ihre vier Heimspiele in der Qualifikationsrunde gewonnen hatten, wurden in der ersten Halbzeit nie zwingend, am ehesten noch durch Mutandwa, der einen Pomer-Freistoß knapp nicht erreichte (41.).
Der WAC war auch nach der Pause das gefährlichere Team, vergab aber zwei ganz große Chancen auf das zweite Tor. Jeweils nach Vorarbeit von Fabian Wohlmuth traf Pink den Ball am Fünfer nicht gut (53.), der eingewechselte Dejan Zukic brachte ebenfalls aus kurzer Distanz den Ball nicht im Tor unter (65.). Erst danach erwachten die Heimischen, Ante Bajic scheiterte an Polster (69.). Wirklich in Gefahr gerieten die Wolfsberger danach nicht mehr.