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Canadi: "Bin hier, um Titel zu gewinnen"

18.11.2016

Vor dem ersten Spiel als Rapid-Trainer stand Damir Canadi (46) oe24.TV Rede und Antwort.

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Seit Montag leitet Canadi das Training bei Rapid. Vor dem Schlagerspiel gegen Meister Salzburg schaute Rapids neuer Hoffnungsträger im oe24.TV-Studio vorbei, diskutierte im großen Sport-Talk mit Ex-Rapidler Stefan Maierhofer und den ÖSTERREICH-Experten Wolfgang Ruiner und Walter Unterweger über seine Heraus­forderung bei Rapid, die Ziele und seine Familie.

Qualität
„Die Jungs haben sich in den ersten Tagen sehr gut präsentiert. Jetzt gilt es, die Spieler besser kennen­zulernen und ihnen meine Ideen zu vermitteln. Das ist ein Verein mit tollen Emotionen und einem super Stadion. Das wird eine sehr große Herausforderung für mich.“

Hoch gesteckt
„Mein persönlicher Traum ist es natürlich, Titel zu gewinnen. Aber da gehören auch die Spieler und der gesamte Verein dazu. Ich glaube, mit diesem Team ist sehr viel möglich. Sonst wäre ich nicht hier. Die Ziele sind hoch gesteckt. Jetzt müssen wir erst einen Weg finden, den Spielern ihr Selbstvertrauen wieder zurückzugeben. Bis zum Winter ist die Zielsetzung, so weit vorne wie möglich zu sein.“

Topspiele
„Salzburg ist für mich derzeit das Allerwichtigste. Die Meisterschaft ist die Basis, wir wollen am Sonntag unbedingt drei Punkte mitnehmen. Das wäre überwältigend, dafür brauchen wir eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive. Über Genk sollte man erst danach reden. Aber klar ist: Jedes Spiel beginnt bei 0:0. Keine leichte Aufgabe, aber wir wollen auch dort was mitnehmen.“

Transfers
„Wir werden uns jetzt die Mannschaft bis zum Winter anschauen, sie kennenlernen, jedem Einzelnen eine Chance geben. Dann werde ich zum Vorstand gehen und ihm meine Gedanken mitteilen. Danach muss sich der Verein über Neuzugänge beratschlagen. Spekulieren kann man immer.“

Getrennt
„Ich habe eine kleine Wohnung in Wien. Die Familie bleibt einmal in Vorarlberg, da wir unsere achtjährige Tochter nicht aus der Schule herausreißen wollen. Wir haben uns entschieden, dass ich diesen Beruf ausüben will, das gehört eben dazu. Ich bin seit 22 Jahren mit meiner Frau verheiratet. Schon 2008 war ich ein Jahr in Moskau. Wir haben gelernt, damit umzugehen.“

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