Vertrags-Poker

Bayern-Beben: Laimer-Nachfolger steht schon fest

14.02.2026

Derzeit herrscht zwischen den sportlichen Verantworllichen des FC Bayern und ÖFB-Star Konrad Laimer Eiszeit, nun steht scheinbar schon fest, wer sein Nachfolger in München werden soll. 

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Konrad Laimer zählt unter Erfolgs-Coach Vincent Kompany zu den Schlüsselfiguren im Team des FC Bayern München. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2027, allerdings bemühten sich die Sport-Bosse rund um Max Eberl vorzeitig um eine Vertragsverlängerung des 28-jährigen Allrounders.

Diese Verhandlungen wurden zuletzt allerdings gestoppt. Der Österreicher erwartet sich ein Vertragsangebot, das sein Gehalt beinahe verdoppelt. Er weiß, dass es sein letzter großer Vertrag wird und möchte einmal richtig abkassieren. Seit seinem ablösefreien Wechsel von Leipzig zum deutschen Rekordmeister cashte er Berichten zufolge 8 Millionen Euro im Jahr, die aktuelle Forderung soll laut BILD bei etwa 15 Millionen Euro Jahresgehalt liegen.

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Allerdings liegt diese Vorstellung weit über der Schmerzgrenze der Bayern, weshalb man sich auch schon nach Alternativen für den Dauerläufer umsieht. Laimers Vorteil ist, dass er nahezu an jeder Position einsetzbar ist und zuletzt auch als Rechts-Verteidiger glänzte.

Laimer als guter Tormann

Nach dem Länderspiel auf Zypern meinte ÖFB-Teamkollege Marko Arnautovic scherzhaft, dass Laimer sogar als Tormann eine gute Figur machen würde. So weit ist es noch nicht gekommen und vor allem bei den Bayern besteht im Tor derzeit kein Bedarf.

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Dennoch rauchen hinter den Kulissen die Köpfe und wie BILD-Fußballchef in seinem Podcast verrät, hat man auch schon einen Kandidaten auf die Laimer-Nachfolge im Kopf. Immer wieder ist der Name Xaver Schlager zu hören, der mit Saisonende RB Leipzig ablösefrei verlassen wird.

Ähnliche Idee, wie bei Laimer

Es wäre eine interessante Parallele zu Laimer. Schlager gilt ebenso als Spieler mit enormem Kampfgeist und Marathon-Mann auf dem Feld. Wie Laimer 2023 würde auch Schlager nicht als absoluter Superstar in den Süden Deutschlands kommen, was allerdings auch zur neuen Transfer-Strategie der Bayern passt.

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Konkrete Gespräche soll es noch keine gegeben haben, allerdings machen Eberl & Sportdirektor Christoph Freund ihre Hausaufgaben und so könnte der nächste Österreicher an der Säbener Straße schon ante Portas stehen.

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