Gehaltsstreit

Knalleffekt um Konrad Laimer: Vertragspoker mit den Bayern gestoppt

Beim FC Bayern München herrscht Stillstand: Die Vertragsverhandlungen mit Österreich-Star Konrad Laimer wurden gestoppt. Grund dafür sind die Gehaltsvorstellungen, die laut Berichten weit auseinanderliegen. 

Beim deutschen Rekordmeister hat sich der 28-jährige Konrad Laimer mittlerweile zum absoluten Stammspieler auf der rechten Abwehrseite entwickelt.

Herber Rückschlag 

Der Österreicher überzeugt mit konstanten Leistungen und zeigt sich mit zwei Toren sowie acht Vorlagen in der laufenden Saison auch offensiv gefährlich. Trotz des Wunsches der Bayern, den bis Sommer 2027 laufenden Vertrag zu verlängern, gibt es nun einen herben Rückschlag. Wie BILD-Fußballchef Christian Falk im Podcast „Bayern Insider“ enthüllt, liegen die Verhandlungen derzeit auf Eis. Nichts geht mehr! 

Weit auseinander beim Gehalt

Laut Falk sind die Differenzen zwischen Verein und Spielerseite deutlich größer als ursprünglich angenommen. „Die Bayern haben gemeint, das geht leichter“, erklärt der Experte. Laimer kam ablösefrei aus Leipzig und gehört derzeit nicht zu den Top-Verdienern im Kader. Aktuell könne er inklusive aller Boni bis zu neun Millionen Euro verdienen. Angesichts seiner Rolle als Leistungsträger fordert die Seite des Rechtsverteidigers nun jedoch einen deutlichen Sprung nach oben, da Teamkollegen auf anderen Positionen teilweise das Doppelte kassieren würden.

Konrad Laimer
© Getty

Forderung bis 15 Millionen

Die finanziellen Vorstellungen des Österreichers haben es in sich. Laut Informationen aus dem Umfeld sieht sich Laimer zwar nicht an der Spitze der Gehaltsliste, strebt aber ein zweistelliges Grundgehalt an. „Mit Prämien kann man schon an 15 Millionen Euro kommen“, so Falk weiter. Davon seien die Bayern-Bosse momentan weit entfernt. Die Berater-Seite habe daher entschieden, die Gespräche vorerst ruhen zu lassen und die weitere Entwicklung abzuwarten.

Konrad Laimer
© Getty

Taktik nach Upamecano-Vorbild

Möglicherweise dient die aktuelle Strategie dazu, den Druck auf den Verein zu erhöhen. Es wird vermutet, dass Laimers Management genau beobachtet hat, wie der Vertragspoker bei Dayot Upamecano (27) verlief. Dieser hatte seinen Kontrakt schließlich bis 2030 verlängert. Falk mutmaßt: „Vielleicht ist das aktuell die Taktik, um noch mehr rauszuholen.“

Für die Bayern bedeutet dies den nächsten kniffligen Poker mit einem ihrer wichtigsten Defensivspieler.

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