Keine neuen Stars
Bayern-Schock: Legendäres Festgeldkonto ist leer
18.02.2026
Das legendäre Festgeldkonto vom FC Bayern München ist nicht mehr so voll wie in den vergangenen Jahren. Das wird sich im kommenden Transfersommer auf die Verpflichtungen auswirken.
Neben den zahlreichen Erfolgen war man beim FC Bayern München schon immer sehr stolz auf das gefüllte Festgeldkonto. Doch das scheint inzwischen kleiner zu sein.
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Laut der "Sport Bild" müssen nun die Bayern-Verantwortlichen auf dem Transfermarkt sparen. Für teure Neuzugänge braucht der deutsche Rekordmeister Verkäufe und Erfolge. Ohne große Einnahmen werden im kommenden Sommer auch keine Superstars für große Summen geholt.
Minus dieses Jahr möglich
Wie schlimm diese Situation ist, lässt sich nur schwer abschätzen. Beim FC Bayern wird befürchtet, dass der amtierende Meister erstmals ein Minus in der Bilanz verzeichnen könnte, so der Bericht.
Der Rekordmeister hatte im Geschäftsjahr 2024/2025 einen Konzerngewinn vor Steuern von rund 42,5 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss lag bei 27,1 Millionen Euro. Würde der FC Bayern wirklich ein Minus einfahren, müsste er einen Kredit aufnehmen, um mögliche teure Transfers zu finanzieren.
"Da gibt es für mich kein Pardon"
Von einem Kredit will Bayern-Patron Uli Hoeneß nichts wissen. Der Ehrenpräsident sagte gegenüber der "Sport Bild": "Wir werden auch im Sommer auf dem Transfermarkt nicht die großen Töne spucken. Das Credo ist: Transfers dürfen nicht dazu führen, dass wir uns verschulden. Da gibt es für mich kein Pardon."
Somit ist für Max Eberl die Marschroute vorgegeben. Der Sportvorstand muss sich erneut auf Schnäppchen, Leihgeschäfte und ablösefreie Spieler konzentrieren. Im vergangenen Sommer kamen Jonathan Tah (30) und Tom Bischof (20) ablösefrei zum FC Bayern. Bei Nicolas Jackson musste der Rekordmeister 16,5 Millionen Euro Leihgebühr zahlen. Nur bei Luis Díaz (29) hat der Klub tief in die Tasche, 70 Millionen Euro, gegriffen.
Erfolge entscheiden über Transfers
Hoeneß erklärt die aktuelle Situation: "In dem Moment, in dem wir gemerkt haben, dass unser Festgeldkonto immer kleiner wird, haben wir die Bremse reingehauen. Unsere Transferbilanz ist sehr ausgeglichen." In der Zukunft sollen dafür die eigenen Talente, wie etwa Lennart Karl (17), Abhilfe verschaffen.
Der Ehrenpräsident beruhigt die eigenen Fans. Sie müssen sich keine großen Sorgen machen. Hoeneß betont: "Wir haben grundsätzlich immer Reserven. Die Saison verläuft bisher sehr gut. Mit sieben Siegen in der Champions League haben wir bereits mehr als 14 Millionen Euro verdient." Wenn man die Minimalziele in der Bundesliga und im DFB-Pokal erreicht und weit in der Champions League kommt, werden weitere Millionen auf dem Bayern-Konto landen.