Wer steht im Tor?

Bayerns Tormann-Plan für den Champions-League-Kracher gegen Real

29.03.2026

Beim FC Bayern herrschte zuletzt massiver Torwart-Alarm. Gleich drei Keeper fielen verletzt aus: Sven Ulreich (Muskelbündelriss), Leon Klanac (Muskel-Blessur) und der junge Jonas Urbig, der nach seiner Kapselverletzung im Knie sogar von der Nationalmannschaft abreisen musste.

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Doch am heutigen Sonntag gibt es die erlösende Nachricht für alle Bayern-Fans. Nach Informationen der "Bild" ist Manuel Neuer drei Wochen nach seinem Muskelfaserriss in der Wade wieder komplett fit. Der 40-Jährige wird bereits am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg im Tor stehen.

Damit ist der Weg frei für den Einsatz in der Königsklasse. Neuer wird als Nummer 1 in die Duelle gegen Real Madrid (7. April und 15. April) gehen. Die medizinische Abteilung nutzte die Zeit intensiv, um den Weltmeister von 2014 nach seinen jüngsten Rückschlägen – er musste zuletzt zweimal verletzungsbedingt zur Halbzeit ausgewechselt werden – wieder auf Top-Niveau zu bringen. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Personalie Jonas Urbig. Der 22-Jährige soll in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen, um im Notfall als hochwertiger Ersatz für Neuer auf der Bank bereit zu stehen.

Belastungssteuerung im Liga-Alltag

Trainer Vincent Kompany steht jedoch vor einem logistischen Puzzle. Zwischen den beiden Real-Spielen wartet die Bundesliga-Partie gegen St. Pauli. Es wird spekuliert, ob Urbig dort zum Einsatz kommt, um Neuers Wade eine notwendige Pause zu gönnen. Sollten sowohl Neuer als auch Urbig ausfallen, bliebe den Münchnern nur noch das 16-jährige Talent Leonard Prescott. Der U17-Nationaltorhüter überzeugte zuletzt in der EM-Qualifikation mit überragenden Paraden, gilt aber für die großen internationalen Bühnen noch als sehr riskante Option.

Zukunfts-Gipfel im April

Hinter den Kulissen geht es für Manuel Neuer zudem um weit mehr als nur den Einzug ins Halbfinale. Sein Vertrag läuft Ende Juni aus. Eigentlich hätten die Gespräche über eine Verlängerung bereits rund um seinen 40. Geburtstag am vergangenen Freitag stattfinden sollen. Auf Wunsch des Keepers wurde der Termin jedoch verschoben. Neuer möchte erst sicherstellen, dass sein Körper der Belastung standhält, bevor er sich für ein weiteres Jahr festlegt. Der entscheidende Gipfel zwischen dem Weltmeister und den Bayern-Bossen wird nun für Mitte April erwartet.