FC Bayern und Co.
Geheime Bundesliga-Prämien: Hier casht sogar die Klofrau ab
03.02.2026Riesige Unterschiede in der Bundesliga: Während Top-Klubs wie Bayern München Millionen für Titel zahlen, gibt es bei anderen Vereinen sogar für das Reinigungspersonal fette Bonuszahlungen.
Die Gehaltsstrukturen in der deutschen Bundesliga im Jahr 2026 zeigen eine enorme Schere zwischen den Spitzenklubs und dem Rest der Liga. Während beim Tabellenführer FC Bayern Siege als Standard gelten und daher keine klassischen Punktprämien fließen, setzen Vereine wie Dortmund oder Leverkusen auf leistungsbezogene Millionen-Deals.
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FC Bayern München
Beim Rekordmeister gibt es keine Prämien für einzelne Punkte. Stattdessen erhalten Spieler Einsatzboni, etwa 100.000 Euro nach jeweils fünf oder sieben Spielen. Profis aus der zweiten Reihe können so bis zu 500.000 Euro pro Saison zusätzlich verdienen. Top-Stars wie Leroy Sané, der 2025 zu Galatasaray wechselte, hatten zuvor Klauseln, die ihr Grundgehalt von 15 Millionen Euro um weitere 5 Millionen steigern konnten. Bei Verpassen der Champions League drohen den Bayern-Stars hingegen Gehaltseinbußen von bis zu 30 Prozent.
Bayer Leverkusen & Eintracht Frankfurt
In Leverkusen herrscht nach dem Sieg gegen Bremen Aufatmen. Landet Bayer unter den Top-4, erhalten alle 400 Mitarbeiter zwei Monatsgehälter extra. Die Profis selbst kassieren für das Erreichen der Königsklasse bis zu 250.000 Euro. In Frankfurt erhalten Spieler der Startelf pro Punkt zwischen 6.000 und 25.000 Euro. Werden die Ziele erreicht, winkt in der Folgesaison ein Gehaltsplus von bis zu 50 Prozent.
1. FC Köln & RB Leipzig
In Köln gilt das "Bierdeckel-System" des ehemaligen Managers Christian Keller: Alle Spieler erhalten identische Prämien je nach Tabellenplatz. Steht Köln auf Platz eins, gibt es 12.000 Euro pro Punkt. Joker werden prozentual beteiligt. Leipzig verfolgt einen härteren Kurs: 30 Prozent des Bonus werden erst am Saisonende ausgezahlt, wenn die Champions League fix ist. Klappt das nicht, wird das Geld komplett einbehalten.
Borussia Dortmund
Der BVB zeigt sich besonders streng. Zwischen 10.000 und 20.000 Euro fließen pro Punkt, doch bei einem Verpassen der Champions League gibt es für die Europa League gar keine Prämien. Zudem sinkt das Grundgehalt der Stars in diesem Fall um 15 bis 20 Prozent. Trainer Niko Kovac erhielt für das Erreichen der Königsklasse eine Einmalzahlung von 750.000 Euro.
Die restlichen Klubs
Mainz 05 zahlt bis zu 15.000 Euro pro Punkt, während Aufsteiger HSV und St. Pauli zwischen 5.000 und 6.000 Euro ausschütten. Einen besonderen Weg geht der FC Augsburg: Hier gab es 2025 eine Million Euro für alle Angestellten. Langjährige Mitarbeiterinnen im Reinigungsteam erhielten so bis zu 5.000 Euro als freiwillige Gewinnbeteiligung.