Paukenschlag

Keine Vertragsverlängerung für Lennart Karl bei Bayern

23.01.2026

Die Bemühungen des FC Bayern mit Ausnahmetalent Lennart Karl zu verlängern sind vorerst auf Eis gelegt. 

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Lennart Karl ist die Entdeckung der Hinrunde in der deutschen Bundesliga. Der 17-Jährige spielte im Herbst groß auf und begeisterte die Fans des deutschen Rekordmeisters.

In 26 Spielen konnte der Super-Teenie 7 Tore und 2 Assists beisteuern. Für die treuen Anhänger ist klar, dass Karl die Zukunft beim FC Bayern gehört. Auch im deutschen Nationalteam soll sein Debüt kurz bevorstehen. Vielleicht schafft er sogar noch den Sprung in den WM-Kader von Julian Nagelsmann.

Grund genug für Bayerns Sport-Bosse Max Eberl und Christoph Freund, so schnell wie möglich die Zukunft des Shooting-Stars in trockene Tücher zu bringen. Am 22. Februar wird er 18, und eigentlich wollten die Sport-Bosse in München bis dahin eine Vertragsverlängerung verkünden können.

"Wird wohl nicht klappen"

Doch laut BILD-Fußball-Chef Christian Falk wird das "wohl nicht klappen". Das berichtet er in seinem Podcast. Der Vertrag von Karl läuft zwar noch bis 2028, dennoch will man das Eigengewächs langfristig an den Verein binden.

Berichten zufolge soll es darin auch eine Klausel geben, durch die sich das Arbeitspapier automatisch um ein weiteres Jahr verlängert. Die Bosse haben also noch keine Eile. Derzeit soll der 17-jährige Offensiv-Mann ein Jahresgehalt von 2 Millionen Euro haben, das soll allerdings aufgebessert werden.

Karl träumt von Madrid

Doch ewig sollten sich die Bayern nicht Zeit lassen. Spätestens bei der WM im Sommer könnte Karl mit weiteren Leistungen auf sich aufmerksam machen und das Interesse finanziell starker Vereine auf sich ziehen. Vor wenigen Wochen sorgte der Münchner für Aufregung, als er offen gestand, eines Tages bei Real Madrid spielen zu wollen.

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Im Falle einer weiteren Verlängerung soll Karl ein Jahresgehalt von 8 Millionen Euro angeboten werden. Damit könnte man die große Hoffnung des deutschen Fußballs wohl vorerst in der Heimat halten und erlebt kein weiteres Transfer-Fiasko mit einem Publikumsliebling.

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