Faustschlag

Mega-Sperre: Skandal-Torhüter kennt seine Strafe

29.04.2026

Ein Faustschlag, der um die Welt ging. Torhüter Esteban Andrade überschritt beim spanischen Zweitliga-Kick eine Grenze, nun kennt der Argentinier seine Sperre – und sie hat es in sich.

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© APA/AFP/Julio Cesar AGUILAR
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Real Saragossa spielte am vergangenen Wochenende gegen SD Hueca, doch die 0:1-Niederlage im Abstiegsderby geriet in den Hintergrund. Nach einem Wortgefecht schubste Andrade seinen Gegenspieler Pulido zu Boden. Als dieser wieder aufgestanden war, verpasste ihm der 35-Jährige aber noch einen heftigen Faustschlag ins Gesicht.

Bereits am nächsten Tag entschuldigte sich Andrade: "Ich bereue zutiefst, was passiert ist. Das wirft kein gutes Licht auf den Verein, auf die Menschen und auf einen Profi wie mich. Ich möchte Jorge um Verzeihung bitten, denn wir sind Kollegen."

13 Spiele Sperre für Skandal-Torhüter

Strafmildernd dürfte das aber auch nicht mehr gewesen sein. Der spanische Verband vermeldete nun die Strafe: Satte 13 Spiele muss der Goalie von der Tribüne aus zusehen. Zwölf Spiele davon gab es für den Faustschlag, ein Spiel muss er wegen der davor bereits kassierten gelb-roten Karte absitzen. Klub und Spieler müssen darüber hinaus auch eine Geldstrafe bezahlen.

Andrade ist aber nicht der Einzige in diesem Tumult, der eine Strafe ausfasste. Auch Huescas Torhüter Dani Jiménez und Dani Tasende von Saragossa wurden nach der folgenden Schlägerei vom Platz gestellt. Jiménez wurde für vier Spiele gesperrt, Tasende für zwei.