Gegen Venezuela

Junge Ö-Garde setzt auf Spielglück

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Nach dem 2:2 gegen Costa Rica schaut Österreichs junges Team hoffnungsvoll auf die Partie gegen Venezuela. Vor allem hofft man endlich auf das nötige Spielglück.

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"Im Rückstand zu sein, ist immer schwierig. Mit einer Führung ist es viel leichter zu spielen. Das bringt Sicherheit und außerdem kann man sich mit einem Vorsprung taktisch anders verhalten", erklärt Teamchef Hickersberger. In allen vier bisherigen Testspielen in diesem Jahr war Österreich ja (früh) in Rückstand geraten, konnte nie in Ruhe die vorgegebene Taktik Hickersbergers ausführen.

Gegenüber dem Spiel gegen Costa Rica hätte es zwei personelle Änderungen geben sollen: für den zu seiner schwangeren Frau abgereisten Rene Aufhauser rückt Neo-Austrianer Johannes Ertl nach. Er übernimmt den rechten Part in der Viererkette, Joachim Standfest rückt dafür ins Mittelfeld vor.

Kuljic-Verletzung
Zweite geplante Änderung: Sanel Kuljic, gegen Costa Rica mit einer Bänderdehnung out, sollte von Beginn an spielen. Statt dessen hätte Roland Linz, Doppelpack-Schütze vom Costa Rica-Spiel auf der Ersatzbank Platz nehmen sollen. Durch die wieder akut gewordene Verletzung Kuljics fällt diese Variante nun flach.

Unerwarteterweise mischt sich auch noch Roman Wallner ins Spiel: Er hat seine Blessur vom Samstag-Spiel schneller auskuriert als erwartet und trainiert bereits wieder voll mit der Mannschaft. Hickersberber: "Er ist für jeden Verteidiger unangenehm, weil er viel läuft und den Gegner beschäftigt".