FIFA

Streit ums Geld: WM-Prämie sorgt für Sprengstoff

26.04.2026

Nach Kritik von mehreren WM-Teilnehmern hat die FIFA eine Erhöhung der Prämien für die Endrunde im Sommer in Aussicht gestellt.  

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Zwei Tage vor dem Kongress des Fußball-Weltverbandes am kommenden Donnerstag in Vancouver werde sich bereits das FIFA-Council mit der Thematik beschäftigen. "Die FIFA bestätigt, dass sie mit Verbänden weltweit Gespräche führt, um die verfügbaren Einnahmen zu erhöhen", sagte ein FIFA-Sprecher der englischen Zeitung "The Guardian".

"Dies umfasst eine vorgeschlagene Erhöhung der finanziellen Beiträge an alle qualifizierten Mannschaften für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sowie der Entwicklungsgelder für alle 211 Mitgliedsverbände", hieß es von der FIFA weiter.

Auch ÖFB mit Kritik

Kritik kam unter anderem aus Deutschland und auch aus Österreich. ÖFB-Aufsichtsratschef Josef Pröll bezeichnete die WM-Prämien zuletzt als "ernüchternd". Zwar bekommt der künftige Weltmeister für den Titelgewinn die Rekordsumme von 50 Millionen Dollar und auch der Gesamttopf ist mit 727 Millionen Dollar so prall gefüllt wie noch nie, aber faktisch sinken die Auszahlungen für die meisten Teams.

Am Turnier in den USA, Mexiko und Kanada nehmen 16 Teams mehr teil als noch beim vergangenen Turnier 2022. Für die meisten Mannschaften wird es im Vergleich zur Katar-WM niedrigere Prämien geben. Fix planen kann der ÖFB derzeit nur mit neun Millionen Euro. Verschärft wird die Situation durch die Unsicherheit des schwankenden Dollarkurses und die unterschiedliche Besteuerung der Gewinne in verschiedenen US-Bundesstaaten.