Bayern & Tottenham

Mega-Job-Angebot: Rangnick vor ÖFB-Aus?

11.03.2026

Droht dem österreichischen Fußball-Nationalteam ein echter Paukenschlag? Teamchef Ralf Rangnick könnte bald wieder heiß am internationalen Trainermarkt werden.  

Zur Vollversion des Artikels
© Getty
Zur Vollversion des Artikels

Der Vertrag des 67-Jährigen beim ÖFB läuft aktuell nur bis nach der kommenden WM in Nordamerika (11.Juni bis 19. Juli). Gespräche über eine Verlängerung sollen zwar bereits laufen, doch mehrere Topklubs beobachten die Situation genau – allen voran der FC Bayern München. 

Sorgt Kornetka-Abgang für Wiedersehen mit Freund?

Hintergrund sind mögliche Veränderungen in der sportlichen Führung der Münchner. Die Zukunft von Sportvorstand Max Eberl, dessen Vertrag noch bis 2027 läuft, gilt laut Medienberichten als offen. Intern soll eine Verlängerung sogar „Fifty-Fifty“ stehen, zudem gilt das Verhältnis zum Aufsichtsrat als angespannt. Sollte es dort zu einer Rochade kommen, könnte Rangnick – wieder einmal – als starker Mann für die sportliche Leitung ins Spiel kommen.

Zur Erinnerung: Schon nach dem Aus von Thomas Tuchel wollten die Münchner den Fußball-Professor verpflichten. Rangnick sagte damals ab, ehe schließlich Vincent Kompany das Zepter übernahm. Nun verdichten sich die Spekulationen erneut – auch weil Rangnicks Co-Trainer Lars Kornetka zum Zweitligisten Eintracht Braunschweig wechselte.  Ein weiterer Faktor: Sportdirektor Christoph Freund gilt in München auch nach 2027 als gesetzt. Mit ihm arbeitete Rangnick bereits erfolgreich bei FC Red Bull Salzburg zusammen – ein Duo, das auch an der Säbener Straße einschlagen könnte.

Tottenham hat Rangnick-Nummer gespeichert

Doch Bayern ist nicht der einzige mögliche Abnehmer. Auch bei Tottenham Hotspur wackelt Coach Igor Tudor – nicht erst seit der 2:5-Pleite gegen Atlético Madrid im Achtelfinale der Champions League. Als Wunschkandidat gilt zwar Oliver Glasner, doch Rangnick ist in London kein Unbekannter: Schon 2021 galt er nach der Entlassung von José Mourinho als Kandidat – sowohl als Trainer als auch als Sportdirektor. Die kommenden Monate könnten also entscheiden, ob Rangnick weiterhin Österreichs Teamchef bleibt – oder doch noch einmal auf die ganz große Klub-Bühne zurückkehrt.