Chanel bis Hermes

Über 50.000 Euro! Der ÖFB-Handtaschen-Marktwert

24.03.2026

Was früher ein unspektakulärer Pflichttermin war, ist heute ein fester Bestandteil der Inszenierung: Die Ankunft der Nationalspieler. Statt Jogginganzug und Rollkoffer dominieren mittlerweile Designer-Pieces, It-Bags und durchgestylte Looks.  

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Der Weg ins Teamhotel ist längst zum Catwalk geworden – ein Trend, den vor allem das französische Nationalteam rund um Kylian Mbappé perfektioniert hat.

Doch inzwischen hat auch das ÖFB-Team verstanden, wie man sportliche Klasse mit modischem Statement verbindet. Als sich die Mannschaft von Teamchef Ralf Rangnick am Montag in Marbella im Westin La Quinta Golf Resort versammelte, wirkte die Szenerie weniger wie ein Trainingslager – und mehr wie eine exklusive Fashion Week im Kleinformat.

Alaba als Stil-Architekt

Den Ton gibt einmal mehr David Alaba an. Der ÖFB-Kapitän, der sich längst auch als Mode-Vorreiter innerhalb des Teams positioniert hat, macht keinen Hehl daraus, dass er seine Kollegen stilistisch mitziehen will. 

Dieses Mal sorgte er für das wohl lauteste Fashion-Statement der gesamten Ankunft. Mit einem Chanel Maxi Shopper aus der neuen Ära unter Neo-Kreativdirektor Matthieu Blazy setzte Alaba ein klares Zeichen: Weg vom konservativen Luxus, hin zu moderner Lässigkeit. Preislich bewegt sich das Stück bei rund 9.800 Euro – aktuell allerdings nahezu unmöglich zu bekommen.

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Neue Generation zieht nach

Doch Alaba blieb nicht allein. Vor allem die neuen Gesichter im Team wollten Eindruck hinterlassen: Paul Wanner und Carney Chukwuemeka erschienen beide mit Taschen von Goyard – einer Marke, die unter Kennern als leiser Luxus gilt. Kein großes Logo, kein lauter Auftritt, aber maximaler Status. Preislich bewegen sich die Modelle – je nach Design und Größe – in einem Rahmen zwischen etwa 3.000 und 6.000 Euro.

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Für das vielleicht exklusivste Piece sorgte Stefan Posch. Seine Hermès Birkin ist mehr als nur eine Tasche – sie ist ein Symbol. Mit einem Marktwert, der oft weit über 20.000 Euro liegt, gehört sie zu den begehrtesten Accessoires der Welt. Und das Besondere: Man kann sie nicht einfach kaufen, man muss sich den Zugang zur Birkin erst „erspielen“.

Klassiker bleiben gesetzt

Neben all den auffälligen Einzelstücken durfte natürlich auch ein Dauerbrenner nicht fehlen: Die Louis Vuitton Keepall. Philipp Mwene setzte auf den ikonischen Klassiker, während Alexander Prass mit einer Variante im grauen Schachbrettmuster für frischen Wind sorgte. Kevin Danso wiederum griff zur aktuell angesagten Denim-Version.

Preislich startet die Keepall bei rund 2.250 Euro – nach oben sind, je nach Design, kaum Grenzen gesetzt. Im Fußballkosmos längst so etwas wie Grundausstattung. 

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Marktwert weit über 50.000 Euro

Fazit: Der ÖFB präsentiert sich geschlossen – nicht nur sportlich, sondern auch stilistisch. Und mit David Alaba als Taktgeber wird klar: Dieser Trend ist kein Zufall. Dass dabei Taschen im Gesamtwert von weit über 50.000 Euro ins Teamhotel getragen werden, unterstreicht: Dieses Team liefert längst nicht mehr nur auf dem Platz.